Investor stellt Pläne vor

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Investor Christopher Kroschke auf dem Gelände des ehemaligen Rohrbogenwerks, auf dem Mietswohnungen gebaut und Gewerbebetriebe eine neue Heimat finden sollen. Foto: hs

Gelände des Rohrbogenwerkes soll neu genutzt werden

Von Halina Schmidt
Ahrensburg. Das Gelände, auf dem sich das ehemalige Rohrbogenwerk befindet, steht vor großen Veränderungen. Im Mai vergangenen Jahres wurde das 14.000 Quadratmeter große Areal von der Firma Rohrbogenwerk Immobilien GmbH gekauft, nachdem das Rohrbogenwerk mit der ehemaligen Werkshalle fast zehn Jahre leer gestanden hatte.
„Es ist ein interessantes Gelände mit hohem Entwicklungspotenzial“, begründet Investor Christopher Kroschke den Kauf des Grundstücks. Besonders vorteilhaft sei auch die Nähe zur Innenstadt und zum Regionalbahnhof. Geplant ist eine vielfältige Nutzung:
„Es sollen Wohnungen, Handwerksbetriebe und Büros entstehen“, sagt Kroschke. Auch für Kultur soll Platz auf dem Gelände sein, im Gespräch sind eine Nutzung der alten Werkshalle als Kultur- und Veranstaltungszentrum oder die Realisierung eines Neubaus mit einem Kino. In welche Richtung die kulturelle Nutzung geht, hängt gegenwärtig aber vom Zustand der sanierungsbedürftigen Rohrbogenhalle ab. „Man muss sehen, ob die Werkshalle erhalten werden kann“, so Investor Christopher Kroschke. Momentan sei man noch dabei, sich zu orientieren, in welche Richtung man gehen wolle.
Die endgültige Entscheidung zur künftigen Nutzung des Geländes ist aber auch davon abhängig, ob die Ahrensburger Politik den Plänen zustimmt. Mit der Stadtverwaltung und dem Stadtplaner Bernd Schürmann ist in den vergangenen Monaten ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt worden, über den der Bau- und Planungsausschuss voraussichtlich im Februar entscheiden wird. Ursprünglich sollte bereits in der vergangenen Woche gesondert über den Erhalt der alten Rohrbogenhalle abgestimmt werden. „Die Entscheidung wurde verschoben, weil man das Projekt in der Gesamtmaßnahme abhandeln will. Dann kann man auch eine bestimmte Nutzung festschreiben“, erklärt Andreas Zimmermann von der Stadtverwaltung die Verzögerung des Beschlusses.
Man wolle Rechtssicherheit schaffen, um anschließend eine saubere Grundlage zu haben, mit der man arbeiten könne.
„Das ist auch im Interesse des Investors, damit der seine Maßnahmen schnell umsetzen kann“, so Andreas Zimmermann. Wenn dem vorhabenbezogene Bebauungsplan im Februar vom Bau-und Planungsausschuss zugestimmt wird, könnten direkt im Anschluss Bauanträge gestellt und kurze Zeit später mit den ersten Bauarbeitsmaßnahmen begonnen werden. (hs)
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