Jedem Kind einen Baum

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Stolzer Besitzer einer der Kinderbäume: Luka Selbec. Foto: jae

Grüne Erinnerung für junge Eltern auf einer Streuobstwiese

Bad Oldesloe. Michel Bruno ist erst drei Monate alt und doch schon stolzer Besitzer eines schönen Apfelbaumes. Der steht mitten auf der Streuobstwiese am Steinfelder Redder in Bad Oldesloe. An einem kleinen Pfahl ist ein Schild mit der Nummer 17 befestigt. Torben Meyer, der Vater des Jungen, hat diese Nummer aus einer Lostrommel gezogen.
Darin lagen 49 Lose. An jede Familie, die im Neubaugebiet Steinfelder Redder wohnt und die sich an der Aktion der Stadtverwaltung anlässlich des Kinderbäumetages beteiligt und dafür 20 Euro bezahlt hatte, wurde ein Baum verteilt. „Ich freue mich sehr, dass das Interesse so groß war“, sagte Bürgermeister Tassilo von Bary bei der Übergabe.
Mit der vom Umwelt- und Energieausschuss initiierten Aktion soll die Umwelterziehung durch einen direkten Bezug zur Natur erfolgen und außerdem der Kontakt zu den jungen Familien frühzeitig gestärkt und intensiviert werden. Die Bäume bleiben Eigentum der Stadt.Nicole und Mark Selbec finden, dass das eine gute Sache ist. „Unser Sohn hat sich gleich mehrere Bäume ausgesucht“, sagen die Eltern des anderthalbjährigen Luka. „Wir wären auch gekommen, wenn es geregnet hätte.“ Aber zum Glück schien e die Sonne über Bad Oldesloe. „Unser Apfelbaum hat im letzten Sommer schon Früchte getragen“, erzählt Nicole Meyer, die Mutter von Michel Bruno. „Sein Baum steht nur fünfzig Meter von unserem Haus entfernt. Wenn Michel Bruno größer ist und aus dem Fenster schaut, kann er jederzeit sehen, wie sein Baum wächst und gedeiht.“
Jeder Kinderbaum erhielt ein Namensschild aus robustem Holz, das das Geburtsdatum und den Namen des Kindes trägt. So gehören die Bäume auf Lebenszeit symbolisch den Kindern. (jae)
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