Jubiläums-Ideen gefragt

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Roland Wilde appelliert an Bürger, Vereine und Firmen sich bei der Planung des Stadtjubiläums zu beteiligen Foto: stb

700-Jahr-Feier geplant: Treffen für alle am 27. November

Ahrensburg. Die Vorbereitungen für die 700-Jahr-Feier von Ahrensburg im kommenden Jahr laufen auf Hochtouren. Die ersten Programmpunkte stehen.
Doch Bürgermeister Michael Sarach und Bürgervorsteher Roland Wilde sind sich einig, dass auch die Einwohner bei der Planung miteinbezogen werden müssen. „Wir wollen Bürger, Vereine und ansässige Firmen auf die spannende Reise durch das Stadtjubiläum mitnehmen“, meint Wilde. Deshalb lädt der Bürgervorsteher alle Interessierten am Mittwoch,
27. November, zur Einwohnerversammlung ein. Ab 19.30 Uhr können die Ahrensburger in der Reithalle des Marstalls (Lübecker Straße 10a) ihre Ideen für das Programm des Stadtjubiläums vorstellen. Die Vorschläge werden dann gesammelt.
Das Budget für die Feierlichkeiten sei auf 150.000 Euro begrenzt und die Stadt somit auf Unterstützung angewiesen. Momentan sammelt Angela Behrens vom Stadtarchiv historisches Bild- und Filmmaterial von Ahrensburg und konzipiert damit die Ausstellung in der Galerie des Marstalls, die anlässlich des Stadtjubiläums geplant sei. Auch einige Showacts auf der Bühne der Großen Straße sind geplant und auch die Partnerstädte würden sich beteiligen. Das Schloss-Ensemble wird zudem bei den Feierlichkeiten eine zentrale Rolle spielen.
Obwohl die Stadt genau genommen erst 64 Jahre alt ist, denn 1949 wurden ihr die Stadtrechte verliehen, ist die Geschichte der Stadt Jahrhunderte weg mit der Geschichte des Dorfes Woldenhorn verbunden. Dies wurde Jahr 1314 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Diese Erwähnung soll Anlass sein für das geplante kulturelle Jubiläumsprogramm. Die Stadt feiert 2014 ihr 700-jähriges Bestehen. Bei der Gestaltung des Programms wünscht sich Verwaltung auch Ideen ihrer Bürger. Dazu sind alle Interessenten am Mittwoch, 27. November, 19.30 Uhr, zur Einwohnerversammlung im Marstall eingeladen. Auch Anregungen für die neue Ausrichtung der Städtepartnerschaften, die im Zuge der 700-Jahres-Feier verlängert werden, wollen die Stadtvertreter sammeln. Bürgervorsteher Wilde kritisiert, dass die Basis der 25-jährigen Partnerschaften zu den Städten Esplugues in Spanien und Viljandi in Estland auf Dauer nicht haltbar seien, da diese nur auf offiziellem Wege gepflegt würden. Wilde: „Auch Vereine sollen die Chance bekommen, Kontakte in die Partnerstädte zu pflegen“. (stb)
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