„Kinder-Arbeit“ erlaubt

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Errichten in den Ferien eine Stadt nur für Kinder: Ansgar Büter-Menke (v.l.), Bernard Bonnin, Bernd Meyerink, Uwe Sommer, Björn Felder, Adelbert Fritz, Bürgermeister Michael Sarach, Anja Sievers-Sack und Dörte Zecher Foto: hs

Für die Ferienstadt „Stormini“ werden noch Firmen gesucht

Ahrensburg. Arbeiten gehen, eigenes Geld verdienen und Demokratie erleben: In der ersten Sommerferienwoche haben Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren in der Kinderstadt Stormini die Möglichkeit, in die Welt der Erwachsenen einzutauchen.
240 Kinder in Zelten
Sieben Tage lang werden 240 Kinder in der Zeltstadt wohnen, die auf dem Sportplatz Am Reeshoop und auf dem Gelände der Grundschule Am Schloß errichtet werden soll. In Parlamentssitzungen sollen die Jungen und Mädchen politische Entscheidungen für ihr Zusammenleben treffen. Zusätzlich gibt es auf dem Gelände eine eigene Agentur für Arbeit. Die Jobsuche ist dabei ganz real, wer einen gefunden hat, ist täglich zwei mal zwei Stunden darin beschäftigt. Dabei verdienen sie Geld, wovon dann Freizeitangebote bezahlt werden müssen.
Für Stormini werden noch dringend Unternehmen gesucht, die als Jobanbieter fungieren. Der Schwerpunkt liegt auf „altem“ Handwerk. Steinmetze, Drucker, Färber, Spinner oder Weber können den Kinder zeigen, wie mühsam es sein kann, ein Werkstück Schritt für Schritt anzufertigen.
Respekt und Werte
„Die Kinder gewinnen Respekt davor, was Handwerker leisten und bekommen Werte vermittelt“, so Bürgermeister Michael Sarach. Auch andere lokale Unternehmen können sich beteiligen,
Tel.: 04102/7 71 76. (hs)
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