Klinikanbau fertiggestellt

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Noch sind die Räume leer. Ab Ende Oktober werden das Ambulante Zentrum, die Zentralsterilisation und mehrere OP-Säle mit neuster Technik in Betrieb genommen Foto: fnf

Trakt mit OP-Sälen, Patientenaufnahme und Ambulantem Zentrum

Von Finn Fischer
Noch sind die Wände leer, die Sprechzimmer nicht komplett eingerichtet, der Empfang unmöbliert. „Hier und da müssen noch Kleinigkeiten nachgearbeitet werden“, sagt Wolfgang Gerckens, kaufmännischer Leiter der LungenClinic, bei der Begehung des Neubaus. Sechs Millionen Euro kostete der neue Flügel, dessen Bau mit jeweils 2,5 Millionen Euro von Hamburg und vom Land Schleswig-Holstein bezuschusst wurde. Den Rest zahlt die Klinik aus Eigenmitteln. Die neue Patientenaufnahme und das Ambulante Zentrum befinden sich im Erdgeschoss, im Untergeschoss ist die Zentralsterilisation untergebracht. Im Obergeschoss wird künftig operiert.
In den OP-Sälen startet bereits der Probebetrieb, in ein paar Wochen soll das Gebäude eingeweiht werden. Mit dem Neubau will die Spezialklinik neue Maßstäbe in Sachen Hygiene und Medizintechnik setzen, die Arbeitsabläufe optimieren.
Der Operationssaal ist mit Geräten der neusten Generation ausgestattet. Auf Video-Panels können die Ärzte alle nötigen Informationen digital abrufen. Die Säle sind gänzlich von störenden Kabeln und Geräten befreit.
„Die Akteure haben immer alles im Blick. Wir haben bei uns schon immer komplexe Operationen durchgeführt. Aber durch die neue Technik wird die Arbeit der Teams wesentlich vereinfacht“, erklärt Wolfgang Gerckens.
Bisher waren die OP-Räume im alten Gebäude untergebracht und waren dementsprechend nach mittlerweile überholten Standards geplant. Sie konnten den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aus diesem Grund entschloss sich die Klinik für einen Neubau. Die Bauzeit nahm zwei Jahre in Anspruch.
Die optimale Architektur des Komplexes soll Wege verkürzen und Arbeitsprozesse optimieren. So gibt es nun einen überdachten Anlieferungsbereich für Krankentransporte.
„Beim Bau lief alles nach Plan. Zum Ende hin halten die Kleinigkeiten etwas auf“, sagt Gerckens und entdeckt im Erdgeschoss eine Durchgangstür, an der noch Klebereste zu erkennen sind. Im Großen und Ganzen ist der Geschäftsführer zufrieden „und ein bisschen stolz“ auf den neuen Anbau. Am Leistungsspektrum der auf Krankheiten des Brustraums spezialisierten Klinik wird sich nichts ändern. Auch die Zahl der Belegschaft – derzeit arbeiten etwa 400 Menschen im Haus – bleibt gleich.
Ende Oktober wird das Gebäude mit einem Tag der offenen Tür und Führungen eingeweiht.
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