Kreis Stormarn: Die Retter von morgen

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Eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Trittau bei einer Übung Foto: Margret Pantelmann

Jugendfeuerwehr Trittau feiert seinen 40. Geburtstag mit Kameraden

Von Margret Pantelmann
Trittau
Die Jugendfeuerwehr Trittau blickt auf stolze 40 Jahre zurück. Dieses runde Jubiläum wollen die zurzeit 25 Jugendlichen, darunter acht Mädchen, am 5. November mit ihren Kameraden aus dem Amtsbereich feiern. 1976 als siebte Jugendwehr im Kreis Stormarn mit 21 Jugendlichen gegründet, konnte eine große Zahl in die aktive Wehr übernommen werden. Weiterhin sind vier Gründungsmitglieder dabei. Die Zehn- bis 18-Jährigen werden spielerisch auf den aktiven Dienst vorbereitet und bilden eine starke Säule beim Nachwuchs. „Die Jugendlichen sind bei uns gut aufgehoben. Sie wollen gefordert und gefördert werden, sollen sich bei uns wohlfühlen und dabeibleiben“, betont der Gemeindewehrführer Fabian Woggan mit dem Hinweis auf das Ehrenamt, mit dem sie sich in der Gruppe für andere Bürger einsetzen. „Wir wollen ihnen vorleben, dass es Spaß macht und den Anreiz geben, mal die Playstation oder die Konsole wegzulassen und etwas Sinnvolles zu machen.“ Jugendwart ist Christian Baron (35), sein Stellvertreter Daniel Pöhls (28), der als Zehnjähriger Mitglied der Jugendfeuerwehr Trittau wurde. Die Freude an diesem zeitaufwendigen Ehrenamt ist dem Tischler anzumerken. Mit sieben Ausbildern, die überwiegend aus der Jugendwehr kommen und sich bestens mit den Bedürfnissen der Jugendlichen auskennen, kümmern sie sich um den Nachwuchs. Dieser kommt auch aus Grönwohld und Lütjensee, um mit ihren Freunden zusammen zu sein. Dass die Jugendwehr ihr lobenswertes Ehrenamt mit begeistertem Interesse und Enthusiasmus ausübt zeigt sich auch daran, dass vor einigen Jahren ihr Wunsch nach einem wöchentlichen, anstelle des zweiwöchigen Treffens erfüllt wurde. Wissbegierig wollen sie jeden Mittwoch alles über die Grundthemen vom Löschangriff mit den verschiedenen Systemen bis zum Aufstellen der Leitern erfahren, von der Knoten- bis zur Fahrzeugkunde mit der praktischen Übung. „Technisch sehr anspruchsvoll hat es in den 40 Jahren einen großen Wandel gegeben“, so Woggan, der die Jugendarbeit „eine große Aufgabe mit viel Verantwortung für die Jugendlichen auch mit psychologischer Arbeit“ hoch anerkennt. „Wird gute Jugendarbeit gemacht, gibt es auch keine Nachwuchssorgen.“
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