Kreisschützenverband Stormarn: Plöger ist Ehrenschütze

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Vorsitzender Rolf-Peter Fröhlich (re.) überreichte Landrat Klaus Plöger die Urkunde zur Ernennung als Ehrenmitglied Foto: fnf

Landrat und Kreisverband blicken auf sportlich erfolgreiches Jahr zurück

Von Finn Fischer
Ahrensburg
Auf dem Kreisschützentag wurde Landrat Klaus Plöger eine ganz besondere Ehrung zu teil. Nach 18 Jahren erhielt Plöger die Ehrenmitgliedschaft im Kreisschützenverband verliehen. Plöger selbst überreichte im Rahmen der Veranstaltung den Landratspokal an die erste Mannschaft der Ahrensburger Schützen. Vor allem sportlich blickt der Kreisschützenverband Stormarn auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr zurück. „In den verschiedenen Ligen waren viele Vereine- und Gilden unseres Verbandes mit zahlreichen Mannschaften sehr erfolgreich vertreten“, sagte Vorsitzender Rolf-Peter Fröhlich auf dem großen Kreisschützentag. 27 Stormarner Schützen qualifizierten sich bei insgesamt 36 Starts im ganzen Bundesgebiet. Im Einzugsgebiet des Verbandes zeigte sich im vergangenen Jahr ein klares Gefälle Richtung Südkreis. Die Kreisverbandskönigin Margret Jackson kommt aus Trittau, der König Thomas Looft aus Ahrensburg. Die Hofdamen sind Ingrid Wempen (Sprenge) und Andrea Eltermann (Ahrensburg), die Ritter Jürgen Weber und Björn Witt kommen aus Trittau beziehungsweise Elmenhorst.Sportlich läuft es gut bei den Vereinen und Gilden. Potenzial hat allerdings das Seniorenschießen. „Trotz Änderung der Ausschreibung war die Resonanz nicht zufriedenstellend“, sagt Rolf-Peter Fröhlich. „In diesem Jahr hoffen wir auf mehr Teilnehmer“. Sorgen macht man sich über die Zukunft der Vereine und Gilden im Kreis, weil leider der Mitgliederschwung auch in Stormarn aktuell immer weiter geht. Der norddeutsche Schützenpräsident Peter Kröhnert ermahnte daher die Vereine, doch bitte die Angebote des Landesverbands zur Mitgliederwerbung wahrnehmen mögen. Er verkündete außerdem die Einrichtung eines Landesleistungszentrums, das bald fertiggestellt sein soll und eröffnet werden kann. Kreispräsident Hans-Werner-Harmuth lobte das große ehrenamtliche Engagement der Schützen. Auch er hoffe, dass die Kehrtwende geschafft wird. In diese Kerbe schlug auch Oldesloes Bürgerworthalter Rainer Fehrmann. „Tradition ist nicht nur das aufbewahren alter Asche, sondern ein Feuer, das am Leben gehalten wird“, sagte er. Mit zwei aktiven Schützenvereinen sei Bad Oldesloe auch weiterhin eine Hochburg im Norden. Die Wahlen brachten keine Überraschungen. Rolf-Peter Fröhlich wurde als Vorsitzender in seinem Amt zum dritten Mal gewählt und das einstimmig. Nach über 20 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit wurden Helga Stolze (Bogenreferentin) und Ute Heiliger (stellv. Damenleiterin) mit einem Präsent und einem großen Dank von Rolf-Peter Fröhlich verabschiedet.
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