Künstler mit Chirurgenhänden

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Gemeinsam mit seiner Frau Gerline lädt Masaki Nakashima zur Ausstellung seiner Werke ein.Foto: hs

Masaki Nakashima stellt unter dem Titel „Fantasie 2“ seine Arbeiten aus

Ahrensburg. Die Bilder strahlen eine Lebendigkeit aus, die dem Betrachter Freude bereitet. In bunten Farben und Formen präsentieren sich die Werke des Künstlers und Arztes Dr. Masaki Nakashima an den Wänden im Peter-Rantzau-Haus.
Geboren 1943 in Kagoshima in Südjapan, begann Masaki Nakashima bereits im Alter von zehn Jahren zu malen und erhielt Privatunterricht von seinem Onkel, einem Professor an einer Kunstschule. Auf Wunsch der Familie begann er 1963 ein Medizinstudium in Kyoto, fuhr aber fort, zu malen und zu zeichnen, besuchte neben dem Studium Kurse an einer Kunsthochschule und stellte seine Bilder aus, wann immer er die Möglichkeit dazu hatte.
1972 kam er das erste Mal nach Deutschland an eine Lungenklinik im Schwarzwald, wo er seine Frau Gerlinde kennen lernte.

Nach einigen Jahren in Japan kehrten Masaki Nakashima, oder „Naka“ wie er von seinen Kollegen genannt wird, und seine Frau 1982 nach Deutschland zurück, zunächst nach Süddeutschland und dann 1988 nach Großhansdorf an die Lungenklinik. Hier arbeitete er 20 Jahre lang, malte aber wie schon während des Studiums parallel immer nebenbei weiter. Für seine Bilder, die die unterschiedlichsten Größen und Motive haben, verwendet er als Materialien am liebsten Ölkreide und Acryl. Erklären möchte Masaki Nakashima seine Werke aber nicht. „Die Besucher sollen sich selbst einen Eindruck machen.

Bilder berühren die Seele
Ich hoffe, Sie finden etwas in den Bildern, das Ihre Seele berührt“, so der Künstler bei der Vernissage zur Eröffnung der Schau am vergangenen Samstag. Dies erklärt auch den Titel der Ausstellung „Fantasie 2“: die Besucher sollen beim Betrachten der bunten Werke ihre eigene Fantasie spielen lassen. In immer neuen Variationen fügt Nakashima auf seinen Bildern Formen und Farben zusammen, Fabelwesen tummeln sich oftmals darauf und immer wiederkehrend ist das Motiv von Augen, die auf den Betrachter zurückzuschauen scheinen. Die Materialien, die der Künstler verwendet hat, reichen von Acryl, Wasserfarbe, Wachsstiften und Wachskreide bis zu Tinte. Vor fünf Jahren stellte Masaki Nakashima bereits im Rathaus in Ahrensburg unter dem Titel „Fantasie“ andere Werke aus. Zusammen mit der Awo Ahrensburg und dem Peter-Rantzau-Haus laden Masaki Nakashima und seine Frau Gerlinde Nakashima dazu ein, sich die Werke im Peter-Rantzau-Haus anzuschauen. (hs)
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