Kurs Sportboot

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Reinhard Schölz zeigt, wie er auf einer Seekarte die Position seines Bootes berechnen kann. Bei dem erfahrenen Seefahrer können Interessierte ihren Sportbootführerschein absolvieren Foto: cy

VHS: ab März den Seeschein machen

Trittau Die Gemeinden im Amt Trittau sind umgeben von Wasser. Der Lütjensee und Großensee befinden sich in unmittelbarer Nähe und auch zur Ostseeküse ist es nicht weit. Viele Stormarner lieben das Wasser und sich darauf fortzubewegen, zum Beispiel in einem Motorboot. Wie sie das beherrschen, können die Interessenten unter anderem bei Reinhard Schölz erlernen. Vom 26. bis 29. März bietet er einen Kursus „Sportbootführerschein See“ an der Volkshochschule (VHS) Trittau an.

Lehrer hat 150.000 Seemeilen absolviert


Der Hamburger, der im Stadtteil Sasel lebt, betrieb 25 Jahre lang eine eigene Segelschule an der Alster. Nachdem der ehemalige Lehrer sich vollständig seinem Hobby gewidmet hat, legte er 150.000 Seemeilen zurück. Er bereiste mit Sportbooten den gesamten Erdball. Dementsprechend reich ist sein Fundus an persönlichen Geschichten, mit denen er den Teilnehmern seiner Kurse Lust aufs Boot fahren macht.
„Es wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, ich werde auch einiges von meinen Reisen berichten“, sagt er. Schölz schipperte durch den Atlantik, entlang an den Küsten der Karibik, USA, Kanada, Neufundland, Grönland und Island.
Vom Thema Wasser kommt der Hamburger übrigens auch in seiner restlichen Zeit nicht los. In seiner Freizeit malt er Bilder mit maritimen Motiven und hat diese bereits an zahlreichen Orten Norddeutschlands und auch in Schottland ausgestellt.
Der Kurs an der VHS ist als Vorbereitung auf die Prüfung zum Seebootführerschein konzipiert. Schölz vermittelt Wissen in Wetterkunde, Nautik und rechtliche Aspekte.
„Man muss die geltenden Vorschriften kennen, dazu gehört, welche Boote man fahren darf“, erläutert Schölz. So ist in deutschen Küstengewässern der Sportbootführerschein (SBF) bei Booten mit 15 und mehr PS vorgeschrieben.
„Sportboote zu fahren ist ein sehr familienfreundlicher Sport, da er ein kalkulierbares Abenteuer bedeutet“, so der Kursleiter. Mit dem SBF können Absolventen Segel- und Motoryachten im Bundesgebiet, Europa und in außereuropäischen Revieren chartern. Schölz stellt seinen Schülern während der Ausbildung Seekarten und Navigationswerkzeug zur Verfügung. Geplant ist auch ein Praxistraining auf einem Prüfungsboot.
Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 16 Jahre, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessenten bezahlen 96 Euro Gebühr, dazu gibt es Lernmaterial.
Bei Teilnahme an der Prüfung werden zudem 70 Euro Prüfungsgebühr und 85 Euro für das Praxistraining und die Prüfungsfahrt fällig. (cy)

Weitere Infos: www.vhs-trittau.de
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