Kurzurlaub vom Großstadtleben

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Matthias, Tillmann und Anne Welge aus Hamburg-Ottensen verbringen ihre Freizeit fernab der Großstadthektik am liebsten auf dem Campingplatz in Großensee.Foto: Frauke Pöhlsen

Auf dem Campingplatz genießt Familie Welge die Natur und Ruhe

Von Frauke Pöhlsen
Großensee. Am Morgen zwitschern die Vögel, die Sonne lugt durch den karierten Vorhang am Wohnwagenfenster. Tillmann möchte am liebsten schon aufstehen. Der Vierjährige verbringt das Wochenende mit seinen Eltern auf dem Campingplatz am Großensee.
Nah genug und trotzdem fern der Großstadthektik verbringen Matthias und Anne Welge ihre Freizeit in der Natur. „Das Leben auf dem Lande, die Ruhe und die wunderbare Natur genießen ist Entspannung pur“, meint Matthias Welge. „Im Wohnwagen gibt keinen Fernseher und keine Playstation. Stattdessen geht es auf Exkursion in den Wald oder zum Baden im Großensee.“
Im Vorzelt bereitet Anne das Frühstück für die Familie zu. „Gekocht wird fast gar nicht“, sagt sie und stellt Geschirr auf den Gartentisch mit der lustig gepunkteten Decke. „Dafür ist der Grill im Dauerbetrieb. Der Raum im Wohnwagen ist viel kleiner als in unserer Wohnung in Ottensen, doch das Leben hier spielt sich fast nur im Freien ab.“ Die Hamburgerin liebt vor allem die frische Luft, die Reizarmut und die Entschleunigung, die ihr Camping bietet. „Wir sind fast jedes Wochenende in Großensee“, sagt Matthias Welge, gerade vom Brötchenholen zurück. „Manchmal bemerke ich schon leichte Ansätze vom Spießertum.“ Erlacht: „Wir sind zwar noch weit entfernt vom Gartenzwerg, aber Ordnung muss sein auf der „eigenen“ Scholle.“
Nach dem Frühstück will die kleine Familie im Wald am See wandern gehen. Tillmann freut sich auf den gemeinsamen Ausflug. „Der Großensee und die Umgebung ist herrlich“, meint Anne Welge begeistert. „Es gibt immer so viel Interessantes für uns zu entdecken. Kinder brauchen die Natur und lieben sie. Abenteuer unter freiem Himmel erleben, sich schmutzig machen oder einen Kratzer holen ist wichtig für ihre Entwicklung.“
Tillmann drängelt, jetzt soll es aber los gehen. Am frühen Nachmittag muss die Familie wieder zurück sein, dann kommen Bekannte aus Hamburg zu Besuch. Landleben ist eben angesagt. Hauptsache es regnet nicht, denn wie sagte jüngst eine gute Freundin der Familie: „Schlechtwetter und Besuch, sind des Campers Fluch!“
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