Mit Spendengeld auf Sand gebaut

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Freuten sich gemeinsam über den gelungenen Trittau Run: (v.l.) Sponsor Tilo Hoppenrath, Peter Jürgens, Axel Schulz (TSV Trittau), Andree Siever, Bürgermeister Oliver Mesch, Niels-Olaf Peters und Hubertus Ueschner
Trittau Der „Trittau Run“ war ein voller Erfolg, jetzt profitieren auch das Jugendzentrum und der TSV Trittau davon. Die Sponsoren hatten die Kosten für Medaillen, Zeitnahme und Internetportal übernommen, die Startgelder in Höhe von 3300 Euro gingen jetzt an soziale Einrichtungen. Ein Drittel erhält der TSV Trittau, Veranstalter des Laufs, für die Jugendarbeit. „Wie das Geld genau verwendet wird, entscheidet der Vorstand gemeinsam“, so der Vorsitzende Axel Schulz. 2200 Euro erhielt das Jugendzentrum, das mit diesem Geld den Dirt Park instandsetzte. Der Fahrradparcours war vor einigen Jahren auf Wunsch der Jugendlichen angelegt worden, allerdings mit dem falschen Sand. Der hielt den Aktionen nicht stand.
Nun hatten sich drei Jugendliche erneut mit der Bitte an den Bürgermeister gewandt, die Anlage zu renovieren und boten auch die eigene Mithilfe an. „Das ist ein Paradebeispiel für die Partizipation der Jugend an der kommunalen Arbeit“, freute sich der Leiter des Bürgerhauses, Niels-Olaf Peters.
Diesmal kam ein Baggerfahrer mit eigener Erfahrung im Motocross, brachte den richtigen Sand und befestigte fachmännisch die Hügel. Peters und mehrere Jugendliche packten mit an, um Rampen und andere Hindernisse zu bauen. „Es sind Jugendliche dabei mit Erfahrung von anderen Parks und Wettkampferfahrung“, so Peters. Die Gruppe ist jetzt altersgemischt bis etwa 18 Jahre, die Jüngeren lernen von den Älteren. „Das ganze funktioniert auf lange Sicht nur, wenn die Jugendlichen mithelfen“, so Mesch. (bm)
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