Neue Fahrbahn

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Zahlreiche Straßen, wie hier die Bahntrasse, werden derzeit in Ahrensburg repariert, bekommen abschließend eine neue Asphaltdecke Foto: fnf

Ahrensburg saniert aktuell neun Straßen

Ahrensburg. Wer derzeit durch Ahrensburg fährt, muss etwas Zeit mitbringen. Zahlreiche Straßen werden hier erneuert. Um einen Verkehrsinfarkt zu verhindern, wurde der Eingriff in das Straßennetz bis ins Detail geplant.
Betroffen sind aktuell neun Straßen, beispielsweise An der Strusbek, Woldenhorn sowie die Bahntrasse. Im Hagen wird der Belag des Erikawegs, Binsenwegs und Am Birkenhain erneuert. Auch an der Reitbahn, der Lübecker Straße und am Ostring werden Arbeiten durchgeführt. Voraussichtlich bis 5. September soll an der Deckenerneuerung vieler Straßen gearbeitet werden.Stephan Schott, Fachdienstleister für Straßenwesen erläutert: „Das ist logistisch ein sehr großer Aufwand. Wir wollen die Belastungen für die Anwohner so gering wie möglich halten.Die Arbeiten waren dringend nötig. Irgendwann sind die Straßen so abgefahren, dass es mit einer Deckenerneuerung nicht mehr getan ist.“

650.000 Euro im Haushalt

An einer Komplettsanierung müssten sich dann auch die Anwohner beteiligen. „Das wollten wir verhindern“, so Schott. Aber auch ein anderer Faktor war ausschlaggebend: Im nächsten Jahr werden Woldenhorn, Bahntrasse, Lübecker Straße und Ostring, die jetzt noch Bundesstraße 75 sind, zur Landesstraße. Dann müsste die Stadt den größten Teil der Sanierungskosten übernehmen. Jetzt zahlt der Bund die Mehrkosten. Die Stadt hat für die Maßnahmen 650.000 Euro im Haushalt vorgesehen. Bei der Deckensanierung bleibt die Trage-
konstruktion unangetastet, abgesehen von kleineren Reparaturen. Anschließend folgt eine neue Asphaltschicht. Für diese Maßnahme muss eine Straße noch in einem relativ guten Zustand sein. „Wir bekommen immer wieder zu hören, dass es Straßen gibt, die weit schlechter dastehen“, sagt Stephan Schütt. „Das ist zwar richtig, aber da ist es mit einer Deckenerneuerung dann nicht mehr getan.“
Durch die Maßnahme steigt die Lebensdauer einer Straße wesentlich an, auf etwa 40 bis 50 Jahre. Bei einer Beschädigung der Tragekonstruktion wäre eine Straße nicht mehr zu retten. (fnf)
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