Neue Pastorin

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Susanne Schumacher wird Pastorin in Eichede Foto: cs

Susanne Schumacher in Eichede

Eichede Es ist ein Neuanfang für beide Seiten: sowohl für die Kirchengemeinde Eichede als auch für Susanne Schumacher. Die 52-Jährige tritt ab Februar die Pastorenstelle im Kirchenspiel Eichede an. Damit endet die Zeit der Stellenvakanz, die von Pastor Dr. Detelf Melsbach überbrückt wurde. Für Susanne Schumacher ist es die erste Tätigkeit nach ihrem Vikariat, das sie im Januar beendet.
Ein ungewöhnlicher Werdegang, da sie doch bereits 1991 ihr theologisches Examen abgeschlossen hatte. „Es hat seine Zeit gedauert, bis ich mein eigenes Profil geschärft hatte und wusste, dass der theologische Gedanke mein Leben durchzieht“, sagt Susanne Schumacher. In der 20-jährigen Kirchenpause qualifizierte sie sich in der Erwachsenenbildung im Schnittstellenbereich von EDV und Pädagogik, bevor sie erneut als Quereinsteigerin die Öffentlichkeitsarbeit des Rechenzentrums Nordelbien-Berlin-Schlesische Oberlausitz (RNB) übernahm. In den Jahren vor ihrem Vikariat war sie im Diakonischen Werk Hamburg tätig.

Langer Weg zur Pastorin


Mit Spannung und Vorfreude sieht sie ihrer ersten Pastorenstelle in Eichede entgegen. „Die Kirche hat einen sehr positiven Eindruck auf mich gemacht“, so Susanne Schumacher. „Ich werde nicht gleich alles verändern, sondern erstmal sehen, was ich vorfinde.“ Auch das Pastorenteam aus Bargteheide habe bereits hilfreiche Unterstützung angekündigt. „Es wird sicherlich spannend, als Frau eine andere Farbe in die Kirchenarbeit zu bringen.“ Für die ersten 100 Tage hat sie sich vorgenommen, genau hinzusehen und hinzuhören, was die Menschen erzählen. Sie will herausfinden, was sie bewegt und umtreibt.

Religionswissen für Kinder ist ihr wichti

g

Der Bildungsaspekt für Kitas und Grundschulen liegt ihr besonders am Herzen. Außerdem ist es ihr Wunsch, ihren Arbeitsplatz als Hochzeitskirche im Kreis verstärkt ins Gespräch zu bringen. „Der Brautaltar mit seinen besonderen Traumotiven ist dafür hervorragend geeignet.“ Glaube, Liebe, Hoffnung sind Themen, die auch im Leben der Pastorin tief verankert sind.
Zunächst kommt Susanne Schumacher allein nach Eichede, doch sobald ihr ältestes Kind das Abitur absolviert hat, wird die Familie nachziehen.
„Lebensnahe Sprache hat für die Pastorin eine besondere Bedeutung. „Ich möchte ich den theologischen Auftrag leicht verständlich und alltagstauglich vermitteln.“ Das hat sich Susanne Schumacher vorgenommen. (cs)
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