Neuer Nutzungsvertrag

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Bürgermeister Walter Nussel und der TSV-Vorsitzende Axel Schulz (r) unterschreiben den neuen Nutzungsvertrag.Foto: bm

Gemeinde und Sportverein TSV Trittau einigen sich

Trittau. Im Jahr 2002 wurde erstmalig ein Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde Trittau und dem TSV Trittau abgeschlossen. Der wurde jetzt erneuert und für weitere zehn Jahre von Bürgermeister Walter Nussel und dem TSV-Vorsitzenden Axel Schulz unterschrieben. „Es hat immer gut geklappt, die Zusammenarbeit war reibungslos“, bestätigten die Herren übereinstimmend.
Der Vertrag beinhaltet, dass der Sportverein für die ihm überlassenen Freisportanlagen, derzeit drei Sportplätze und ein Kunstrasenplatz, sowie die Knickpflege übernimmt. Hintergrund war, dass es zuvor oft Querelen wegen einer nicht dem Sportbetrieb angepassten Pflege gab und der Vorsitzende Axel Schulz beim damaligen Bürgermeister Jochim Schop dauernd wegen der Beschwerden vorstellig wurde. So kam Schop seinerzeit auf die Idee, die Pflege dem Verein gegen ein Entgelt zu übertragen.
Der TSV erhielt bislang 16500 Euro jährlich, von denen 2500 Euro als zweckgebundene Rücklage angespart wurden für einen Trecker. Den ersten Trecker finanzierte noch die Gemeinde. Ein zweites Gerät, an dem ein Zusatzgerät für die Pflege des Kunstrasens angebracht werden kann, wurde 2009 für 14000 Euro angeschafft.
Wegen der Preissteigerungen wurden im neuen Vertrag ab 1. Januar diesen Jahres 17000 Euro vereinbart, von denen 2000 Euro zurück gelegt werden müssen. Zudem besagt der Vertrag, dass größere Anschaffungen ab 400 Euro, wie beispielsweise die Erneuerung der Heizung in der so genannten „Muckibude“, von der Gemeinde übernommen werden. Die Vertragsinhalte wurden vom Finanzausschuss einstimmig beschlossen.
Der TSV Trittau hat etwa 1700 Mitglieder, die in zehn Sparten Sport treiben. Am erfolgreichsten sind die Badminton-Spieler. Die in der zweiten Bundesliga spielen und die Chance auf den Aufstieg haben. „Badminton ist zwar Olympiasport, hat aber nicht so viele Anhänger wie Fußball. Sollten wir aufsteigen können, brauchen wir Sponsoren, weil wir es sonst nicht finanzieren können“, berichtet Axel Schulz. (bm)
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