Nur noch acht Plätze frei

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Beim Richtfest: Architekt Reinhard List (v.l), Bürgermeisterin Ulrike Stentzler, Bauausschuss- vorsitzender Harry Gehrken und die Betriebsleiterin der Vereinigung Kitas Nord, Ines Kische Foto:bm

Neue Krippe in Lütjensee eröffnet am 1. August

Von Birgit Maurer
Lütjensee. Knapp vier Wochen nach der Grundsteinlegung wurde für die neue Krippe an der Großenseer Straße Richtfest gefeiert. 870.000 Euro werden dafür von der „Planung bis zum Teller“ ausgegeben, wie es Bürgermeisterin Ulrike Stentzler ausdrückte. 396.000 Euro gibt es als Zuschuss von Kreis und Land dazu.
Obwohl der Bau durch den langen Winter ein Vierteljahr in Verzug ist, rechnen Ulrike Stentzler und der Bauausschussvorsitzende Harry Gehrken wie geplant mit der Inbetriebnahme zum 1. August. „Nächste Woche kommen schon die Fenster rein, die Arbeiter arbeiten Extraschichten“, lobte der Baufachmann. Mit dabei waren auch die ersten künftigen Nutzer, Franziska und Patrick Marsian mit Clara Florentine (sieben Monate) und Julia Heider mit Moritz (acht Monate). Die beiden Kleinen sollen mit 15 Monaten, also 2014, in der Krippe betreut werden. Von 20 Plätzen sind bereits zwölf vergeben.

Fünf Erzieher verpflichtet

Auch die Betriebsleiterin des Trägers, der Vereinigung Kitas Nord aus Hamburg, Ines Kische, nahm die neue Einrichtung in Augenschein. Sie verriet, dass bereits fünf Erzieherinnen verpflichtet werden konnten. Die Leitung der neuen Krippe wird die Sozialpädagogin Maren Kunert übernehmen, die in nächster Zeit in die Region umziehen will. „Es gab viele Initiativbewerbungen, wir waren in der glücklichen Lage, uns unsere Mitarbeiter aussuchen zu können“, berichtete sie. Die Krippe wird je eine Gruppe von 8 bis 15 Uhr und 8 bis 17 Uhr sowie einen Frühdienst von 7 bis 8 Uhr anbieten.
2010 liefen die ersten Planungen, 2011 wurden die Beschlüsse gefasst, ein Grundstück und ein Architekt gesucht, im April 2013 war Grundsteinlegung. „Nichts ist wertvoller als unsere Kinder“, betonte Ulrike Stentzler und kündigte eine gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde an.
„Es geht um den pädagogischen Austausch, den Übergang der Dreijährigen und Übergangslösungen für Zwei- bis Dreijährige“, erläuterte sie.
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