Oberstufenzweig an der Hahnheideschule beschlossen

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Das Dach der Turnhalle (links) ist sanierungsbedürftig. Im Zuge der Baumaßnahmen könnte hier aufgestockt werden.

Schulverbandsvorsteherin rechnet mit einem Ministeriums-Bescheid in drei bis vier Wochen

Trittau. Die Mitglieder des Schulverbandes haben mehrheitlich beschlossen, beim Bildungsministerium die gymnasiale Oberstufe für die Hahnheideschule zu beantragen. „Ich freue mich sehr, das war mir ein großes Anliegen“, sagt Schulverbandsvorsteherin Ute Agatz. Der aus 27 Mitgliedern bestehende Verband stimmte mit 18 Ja-, zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen für das Projekt, das Eltern, Lehrer und Schüler sich gewünscht haben. „Jetzt werden mehr Eltern ihre Kinder schon ab der fünften Klasse in der Hahnheideschule anmelden, weil es eine Oberstufe gibt. Denn ein Schulwechsel ist für die Jugendlichen immer eine Belastung“, so die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Dagmar Bolt.
Viele Faktoren wurden in den vorherigen Wochen gegeneinander abgewogen: Schon jetzt zahlen die Gemeinden 24.0000 Euro Schulkosten für Kinder, die in Glinde oder Barsbüttel unterrichtet werden. Und ein Anbau ist in der Hahnheideschule wegen der bestehenden Raumnot sowieso nötig.
Ebenso muss das Dach der Turnhalle saniert werden, was man auch durch eine Aufstockung erledigen könnte. „Viele Mitglieder im Verband sprachen davon, wie wichtig es ist, in die Bildung zu investieren“, freute sich Bolt. Für ihren jüngeren Sohn, der jetzt die sechste Klasse besucht, wird die Oberstufe an der Schule dann eine Möglichkeit sein, aber die Elternsprecherin sieht das Projekt auch als große Bereicherung für den ganzen Ort und für die Randgemeinden, wie beispielsweise Köthel. Denn von dort ist es sehr umständlich, zu weiter entfernten Schulen zu kommen. Die Oberstufe in Trittau erspare viel Fahrtzeit für Eltern und Kinder, so Bolt. Noch in dieser Woche wird der Antrag gestellt. Ute Agatz rechnet in drei bis vier Wochen mit einem Bescheid. Ist dieser positiv, geht die Detailarbeit los. Die Schule muss ihre Profile festlegen und für entsprechend qualifizierte Lehrer sorgen. Denkbar sei auch eine gemeinsame Ausnutzung von Fachräumen mit dem Gymnasium. „Stehen die Profile fest, können die Fachräume und Klassenräume geplant werden“, so Agatz. Es sei dann eine Schwerpunktaufgabe des Schulverbands in den nächsten Jahren, die baulichen Schritte zu planen. „Wenn wir nur die Hälfte der Schüler hier behalten, die jetzt woanders zur Schule gehen, wäre das eine große Entlastung“, so Agatz. (bm)
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