Oldesloes Geschichte auf 2,5 Kilometern erleben

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Stadtarchivarin Dr. Sylvina Zander mit Bürgermeister Tassilo von Bary vor einer der sieben Infotafeln, die über Bad Oldesloes Salz-Vergangenheit informieren Foto: fnf

Stadt eröffnet einen Salzpfad: Infotafeln und Smartphone-App informieren über „weißes Gold“

Bad Oldesloe. Ein Pfad führt Geschichtsinteressierte ab sofort durch die Salzstadt Oldesloe. Wer vor 200 Jahren seine Suppe verfeinerte, tat dies nicht selten mit Salz von hier. An den früheren Exportschlager der Kreisstadt soll nun ein Salz-Pfad erinnern. Das Projekt besteht aus sieben Infotafeln, einer Smartphone-App mit Audiokommentaren zu den interessanten Orten und einer Broschüre.
„Es geht dabei um die Stärkung der Individualität. Wenn wir schon so eine interessante Stadtgeschichte haben, sollten wir die auch nach außen darstellen“, findet Bürgermeister Tassilo von Bary. „Und dadurch gibt es einen Grund mehr, den Kurpark zu besuchen.“ Dieser nahm in der Salzproduktion eine tragende Rolle ein. Dort sind die meisten Salzquellen zu finden. Eine davon wurde von der Stadt reaktiviert. Sie ist nun von einer Ausschichtsplattform zu besichtigen.
„Wir haben natürlich noch mehr salzige Stellen in Bad Oldesloe. Aber alles können und wollen wir mit dem Pfad auch nicht abdecken“, sagt Dr. Sylvina Zander, Initiatorin des Projektes. Die ausgesuchten Stellen seien aber exemplarisch für die Geschichte der Stadt rund um den Rohstoff Salz. In den vergangenen Monaten hatte sich die Stadtarchivarin eingehend mit der salzigen Geschichte Bad Oldesloes beschäftigt. Wer den Salzpfad komplett abwandern möchte, ist etwa 2,5 Kilometer unterwegs. Die Infotafeln sind mit QR-Codes (freigeschaltet ab
1. September) ausgestattet, die über das Smartphone einen Audiokommentar zu dem betreffenden Ort übermitteln.
Am Sonntag, 1. September, 11 Uhr,wird der Salzpfad offiziell mit einer Führung (Treffpunkt: Kurparkeingang) eröffnet. Dr. Sylvina Zander verspricht für jeden Gast eine Überraschung. Die Broschüre, in der alle Infotafeln eingezeichnet sind, liegt auch online vor unter www.badoldesloe.de (fnf)
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