Partnerschule aus Tansania besucht Trittau

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Jesca, Anold, Guven und Anna (von links) hatten für den Afrika-Abend landestypische Spezialitäten gekocht Foto: Pantelmann

Einen Abend voller Afrika erlebten die Schüler am Gymnasium Trittau

Von Margret Pantelmann
Trittau
Schokolade und die deutschen Tiere sind es, die Jesca in Deutschland am meisten beeindrucken. Die 17-Jährige gehört zu einer Delegation von jeweils zwei Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrkräften aus der Partnerschule in Tansania. Seit zehn Jahren pflegt das Gymnasium Trittau die Partnerschaft mit dem Ailanga Lutheran Junior Seminary. Daraus entstand ein regelmäßiger Austausch wie auch die Unterstützung durch den Freundeskreis Ailanga e.V. in Trittau. Spannende, erlebnisreiche zwei Wochen durften die Gäste im Austausch verschiedener Kulturen erleben. Höhepunkt des Programms war der Afrika-Abend im Gymnasium. Essensdüfte breiteten sich aus, denn in der Küche bereiteten bereits die Gäste landestypische Leckereien aus dem Heimatland zu: Mtori (Fleisch, Kochbananen und Kartoffeln), Wali (Reis und Erbsen), Rojo (Fleisch, Tomaten, Ananas). „Hauptnahrungsmittel ist Ugali, Maismehl mit Wasser. Es ist billig und macht satt“, sagt Antonia. Die 17-Jährige ist Jescas Gastgeberin und war schon in Tansania. Seit vier Jahren gehört sie dieser 20-köpfigen und von den Lehrern Jana Beck und Jörg Berger betreuten Projektgruppe an. „Man lernt dort eine ganz andere Kultur kennen und versteht so auch die politischen Differenzen besser“, wie sie bemerkt. Der kulturelle Austausch sei in einer globalisierten Welt, wie wir sie heute haben, besonders wichtig, so Jörg Berger. Mit rhythmisch lebhafter Darbietung und kraftvollen Klängen der Djembén, den Bechertrommeln, begann der Abend musikalisch. Damit bot die Djembe-Gruppe seinen Gästen sehr vertraute Klänge, mit bloßen Händen angeschlagen afrikanische Musik. Nach einer Vorstellungsrunde wurde gesungen, ein gemeinsam gedrehter Film gezeigt, Gespräche geführt und mit großem Lob von den Kochkünsten probiert. Prall gefüllt waren die beiden Wochen, darunter ein Ausflug in den Tierpark Mölln, Gottesdienst im Hamburger Michel, Klettern in Lütjensee, auch ein Fußballturnier gemeinsam mit den Ungarischen Austauschschülern, die ebenfalls gerade da waren.
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