Paten für Sri Lanka

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Im Patenschaftskreis aktiv: Sibylle Hynding (v.l.), Sigrid Flaig, Frauke Schmager, Pastor Helgo Matthias Haak, Marlies Sielaff, Ingeburg Fricke, Oliver Hauer und Wilfried Pioch Foto: stb

Ahrensburger Verein braucht Geld für Waisenhausprojekt

Ahrensburg 2004 traf der verheerende Tsunami auf Sri Lanka. Nach wie vor benötigt das von Armut geprägte Land ausländische Unterstützung. Aus diesem Grund schlossen sich vor rund zehn Jahren die Stadt Ahrensburg, Bürger, Firmen und Institutionen zusammen. Auf Initiative der evangelisch-lutherischen Gemeinde wurde der „Patenschaftskreis“ ins Leben gerufen. Die Aktiven ziehen nun eine Zwischenbilanz.
„Dank der Spenden aus Ahrensburg kann sich der Kindergarten in Madihe nun weitgehend selbst finanzieren. Jetzt wollen wir uns vermehrt auf die Unterstützung des Waisenhauses konzentrieren“, sagt Pastor Helgo Matthias Haak. 2007 besuchte Pastor Haak mit der Gemeindegruppe die bedürftigen Sri Lanker. Er selbst hat als Student ein Jahr dort gelebt, größtenteils in buddhistischen Klöstern. „Sri Lanka ist ein Land des Lächelns, trotz der Armut“, sagt Haak und unterstreicht dabei die freundliche und offene Mentalität der Inselbewohner.

25 aktive Ehrenamtler


Bisher engagieren sich rund 25 Ahrensburger für das Waisenhaus, unweit der Hauptstadt Colombo, in Form einer Patenschaft. Rund 25 Euro gehen monatlich an ein Patenkind. Davon werden Nahrung, Kleidung und die Schulbildung finanziert. Die Waisen schlafen dort dicht gedrängt, Bett an Bett. Doch sie haben ein Dach über dem Kopf. Durch den engen Briefkontakt wissen die Paten jederzeit, wie es ihrem Kind in Sri Lanka geht. Pate Jens-Karsten Offen war 2007 mit auf der Gemeindereise. „Es war toll zu sehen, wie viel mit dem gespendeten Geld bewirkt wird.“

Neuer Anstrich für das Waisenhaus


Patin Sigrid Flaig ergänzt: „Das Geld geht direkt dorthin, wo es gebraucht wird. Kein Cent geht an die Verwaltung verloren.“ Denn das Kirchenbüro übernimmt diese Tätigkeit. Auch Ingeburg Fricke ist von der direkten Verbindung beeindruckt.
Ein Verein vor Ort betreut die Waisen ehrenamtlich. Von dem in diesem Jahr gespendeten Geld soll ein neuer Anstrich das Waisenhaus wieder freundlicher machen. Das tropische Klima hat die Farbe im Laufe der Jahre zerstört. Spendengelder in Höhe von 10.000 Euro werden dafür benötigt. Neben den Paten werden auch Einzelspender dringend gesucht.
Im Waisenhaus leben aktuell 123 Kinder und 40 Menschen mit Behinderung. Diese beiden Gruppen sind der Armut am ehesten ausgeliefert. Im „Land des Lächelns“ landen sie sofort auf der Straße. Ohne die Hilfe aus Ahrensburg, wären sie dort wohl noch immer. (stb)

Weitere Informationen: www.srilanka-patenkinder.de
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