Platz für Hunde zum Toben

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Die Kreise zeigen, wo die Verwaltung Hundeauslaufzonen oder -plätze für denkbar hält Quelle: Stadt Ahrensburg

Ahrensburg plant Auslaufzonen und ein eingezäuntes Areal für die Tiere

Von Finn Fischer
Ahrensburg
Hundebesitzer und dessen Vierbeiner haben es nicht leicht in der Schlossstadt. Es herrscht Leinenzwang, im unmittelbaren Stadtgebiet gibt es so gut wie keine legalen Hundeauslaufflächen. Halter, die gegen die Auflagen verstoßen und etwa ihren Hund von der Leine lassen, riskieren ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Nun soll der Leinenzwang in ausgewiesenen Zonen gelockert, an manchen Stellen sogar aufgehoben werden. Nach einem Antrag der CDU-Fraktion hat die Stadtverwaltung geprüft, auf welchen Flächen Hunde von der Leine gelassen werden könnten. Entstanden ist ein Konzept, über das die Politiker in der Sitzung des Umweltausschusses am Mittwoch,
11. Februar, abstimmen.

Eingezäuntes Areal möglich


Möglich sind vier Hundeauslaufzonen, bei denen es sich um bestehende Grünflächen handelt. Sie befinden sich am Buchenweg (14.000 qm), Erlenhof (3.400 qm), Holunderstieg (1.300 qm) und der Kirschplantage (4.000 qm). Dort sollen Schilder aufgestellt werden, die erlauben Hunde von der Leine zu nehmen. Kosten: 1.800 Euro.
Außerdem könnte Ahrensburg einen etwa 10.000 Qudratmeter großen Hundeauslaufplatz bekommen. In Frage dafür kommt eine öffentliche Grünfläche im Gewerbegebiet Beimoor-Süd, eine Fläche an der Straße Brauner Hirsch, östlich der Tennisanlage, eine Teilfläche im Gewerbegebiet Nord, westlich Kornkamp, nördlich der Zufahrt Haltepunkt Gartenholz und eine weitere im Norden der Familienwiese Gartenholz (Norderoogstieg).
„Hierbei handelt es sich um eigens für den Zweck des Hundefreilaufes baulich hergerichtete Grünflächen“, so Bürgermeister Michael Sarach. Die Fläche soll mit einem 1,60 Meter hohen Zaun und selbstschließenden Toren gesichert werden. Als Ausstattungselemente sind Sitzbänke, Papierkörbe, Kottütenspender sowie Lagerflächen für Füllboden und Abpflanzungen vorgesehen. 33.000 Euro müsste die Stadt beispielsweise in einen Hundeplatz am Gewerbegebiet Beimoor-Süd investieren, hinzu kämen 10.000 Euro jährlich für die Pflege der Grünanlage.
In Hamburg gibt es bereits ein Gesetz, dass geeignete Auslaufflächen für Hunde vorsieht. Die Hansestadt fordert von seinen Bezirken Hundeauslaufzonen in einem solchen Maß vorzuhalten, dass sie von jedem Hundehalter in einem Umkreis von zwei Kilometern erreichbar sind.
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