Positive Camping-Bilanz

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Familie Purnhagen aus Nordrhein-Westfalen vor ihrem Wohnwagen. Sie verbringen ihre Herbstferien in Großensee Fotos: fp

Betreiber mit Saison am Großensee zufrieden. Jetzt kehrt langsam Ruhe ein

Von Frauke Pöhlsen
Großensee Langsam versinkt der Campingplatz am Ufer des Großensees in Winterschlaf, nur noch wenige Besucher haben ihre Zelte und Wohnwagen aufgestellt. Betreiber Rik Uhmeier ist mit der Saison zufrieden. „Den ganzen Sommer war der Platz gut besucht“, sagt er. „Fast alle Nationalitäten waren vertreten und genossen die tolle Lage inmitten einzigartiger Natur.“
Familie Purnhagen aus Rheine in Nordrhein-Westfalen ist das erste Mal in Großensee. Sie verbringen ihre Herbstferien hier. „Für uns ist nicht nur die Lage, sondern auch Ruhe und gepflegte Sanitäranlagen ein Hauptgrund für die Auswahl“, sagt das Ehepaar. „Gestern besuchten wir Hagenbecks Tierpark und heute Morgen sind wir um 4.30 Uhr aufgestanden, um zum Hamburger Fischmarkt zu fahren.“
Gleich gegenüber haben die Jura-Studenten Jana Hähnlein aus Berlin und Marcus Ritzki (28) aus Frankfurt/Oder ihr Iglu-Zelt aufgebaut. „Tagsüber ist es recht warm, doch letzte Nacht hat es geregnet und ist stark abgekühlt“, sagt die 24-Jährige. „Schon mal ein leichter Vorgeschmack auf unsere Teilnahme beim „Tough Mudder“-Hindernislauf. Das Rennen fand am vergangenen Wochenende auf dem Gut Basthorst statt.
Das „Tough Mudder“ ist eine weltweite Serie von 16 bis 18 Kilometer langen Hindernisläufen. Hindernisse wie Eiswasser, Schlammlöcher, vier Meter hohe Mauern, Elektroschocks müssen überwunden werden.
„Wir sind Sportler durch und durch“, sagt Marcus Ritzki. „Der Tough Mudder ist für uns die perfekte Ablenkung vom Studium.“
Zelten gehört für die beiden dazu, die sich erst im vergangenen Jahr bei einem Hindernislauf kennengelernt haben.
In einer geschützten Ecke machen Heike und Arnold Schnittger ihren Wohnwagen winterfest. Er ist mit Aufklebern und Plakaten bestückt, die auf den Laternenlauf für behinderte Kinder am Freitag, 31. Oktober um die Hamburger Binnenalster hinweisen.
Die Katharina Witt Stiftung stellt den Wohnwagen für Eltern mit behinderten Kindern, die hier kostenlos Urlaub machen können, zur Verfügung.Die Familien, die hier ihren Urlaub verbrachten waren begeistert. Im nächsten Jahr soll es weitergehen (mehr unter
www.nicosfarm.de).
Rik Uhmeier bringt die Leihfahrräder in den Schuppen. Auch nach der Saison gibt es einiges zu tun. „Diese Zeit wird für Reparaturen und andere Veränderungen auf dem Platz genutzt“, sagt er.
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