Premiere der Schießsportwoche

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Wolfhard Walde aus Harburg trainiert mit den besten Hamburger Nachwuchsschützen regelmäßig auf der Anlage in Ahrensburg.Fotos: jae

Insgesamt 200 Sportschützen aus 30 Vereinen treten gegeneinander an

Von Hans-Eckart Jäger
Ahrensburg. Die Zuschauer bei der 1. Ahrensburger Schießsportwoche sind begeistert. An einer Leinwand verfolgen sie im Klubraum das spannende Fernduell am Kleinkaliber-Schießstand zwischen dem Norweger Johann Jannsen und Wolfhard Walde von der 1528 gegründeten Harburger Schützengilde. Jannsen legt gleich super vor: zehn Schuss, zehn Treffer. Walde, der über einen persönlichen Rekord von 592 Treffern verfügt, hält lange gut mit, muss sich nach 60 Schüssen aber mit 584:590 Treffern knapp geschlagen geben. Die Tagesprämie in dieser Disziplin (50 Euro) geht an den Norweger.
Auf Norddeutschlands schönstem und modernsten Schießstand, der nach einem im Jahr 2007 von bis heute nicht ermittelten Brandstiftern gelegten Feuer mit Hilfe der Stadt Ahrensburg für zwei Millionen neu aufgebaut und am 20. Juni 2009 wieder eröffnet wurde, messen sich bis zum 13. Mai rund 200 Sportschützen aus 30 Vereinen.
„Wir sind zuversichtlich, dass wir zehn Tage lang bei diesem attraktiven Preisschießen spannende Wettkämpfe und sehr gute sportliche Leistungen erleben werden“, glaubt Frank Schmidt, Vorsitzender der Ahrensburger Schützengilde. Vor drei Jahren hatte er die Idee, eine Schießsportwoche ins Leben zu rufen. „Das war mir eine Herzensangelegenheit“, versichert Frank Schmidt. „Wir wollten auf uns aufmerksam machen und gute Sportschützen aus nah und fern hier begrüßen. Das Internet war uns da eine gute Hilfe. Und unsere ehrenamtlichen Helfer um Sportleiter Dieter Rößmann sowie die Planer Karsten Kudlik und Torsten Goos haben wie immer erstklassige Arbeit bei der Organisation geleistet.“
„Mit dem Zuspruch sind wir für den Anfang sehr zufrieden“, meint auch Anette Kruse, die stellvertretende Sportleiterin. „Wir sind guter Dinge, dass unsere stets für Anfang Mai geplante Schießwoche eine feste Größe im Terminkalender werden wird.“ Teams aus Norwegen und Schweden hatten sich für die Premiere angemeldet, auch eine Mannschaft aus einem Ort an der polnischen Grenze.
An den Erfolg der Schießsportwoche glaubt auch Wolfhard Walde. Der KK-Zweitplatzierte ist Jugendleiter des Hamburger Schützenverbandes und kommt mehrfach mit seinen Nachwuchsschützen zum Training. „Eine solch erstklassige Schießanlage wie hier gibt es in der Umgebung von 400 bis 500 Kilometern nicht“, sagt er.
Aufmerksamer Beobachter der Wettkämpfe war Bürgervorsteher Roland Wilde, der ebenfalls Mitglied in der Schützengilde ist. „Unsere Stadt ist stolz auf die Gilde“, sagt er. „Diese Veranstaltung sucht ihresgleichen, ich freue mich schon auf die kommenden Jahre. Hier entstehen Freundschaften.“
Die Schießsportwoche währt noch bis zum Sonntag. Die Wettkämpfe mit Luftpistole, Luftgewehr und Kleinkaliber finden montags bis freitags 18 bis 21 Uhr, sonnabends und sonntags 10 bis 17 Uhr statt. Die drei besten Einzelschützen und die drei besten Mannschaften je Disziplin und Altersklasse erhalten am Ende der Schießsportwoche Urkunden. (jae)
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