Projektkatalog für Ahrensburg liegt vor

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Der Stormarnplatz soll sein Aussehen stark verändern Foto: stb

Innenstadtkonzept gewährt Blick in die Zukunft

Ahrensburg Es ist kaum vorzustellen, was sich bis zum Jahre 2030 in Ahrensburg städtebaulich alles tun wird. Das Bremer Stadtplanungsbüro BPW baumgart+partner hat gemeinsam mit anderen Büros ein Innenstadtkonzept für ein Ahrensburg der Zukunft erarbeitet. Mitte April informierte die Stadt Ahrensburg Bürger darüber. Das neue Konzept soll vor allem transparent sein, Ahrensburger sollen beteiligt werden. Finanziert werden könnte die Umgestaltung der Innenstadt durch die Aufnahme in das Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz. In den nächsten 15 Jahren könnten der Stadt 21 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Davon würden Bund, Land und Stadt jeweils ein Drittel tragen. Voraussetzung für die Freigabe der Mittel ist die Erstellung eines fundierten Konzeptes. In einem Katalog sind rund 60 Projekte für eine neue, veränderte Innenstadt zusammengefasst. Das Wochenblatt stellt einige Maßnahmen vor.

Zahlreiche Ideen


Das Rathaus soll denkmalschutzgerecht saniert werden. Damit wird bereits begonnen. Zudem soll der Rathausplatz im südlichen Bereich bebaut werden. Die Gutachter schlagen die Schaffung eines Anziehungspunktes vor, wie einen Elektronikmarkt oder Angebot für Junge Mode. Zudem sollen neue Räume für Verwaltung und Politik entstehen. Die Stadtbücherei soll verlegt, die Räume umgebaut werden. Statt im Marstall sollen hier künftig die Stadtverordneten tagen können. Der Marstall sei laut der Gutachter dafür ungeeignet. Es soll eine neue Tiefgarage unter dem Rathausplatz geben. Außerdem soll mehr Platz für Büros und öffentliche Dienstleistungen bestehen. Am Stormarnplatz sollen Wohnungen gebaut werden, eine neue Tiefgarage soll entstehen. Auch soll es Platz geben für einen Park, der den Jugendlichen zur Freizeitgestaltung dienen soll. Anstelle der Skater-Anlage wäre eine innerstädtische Kindertagesstätte zu schaffen. Zwischen Rathaus und Peter-Rantzau-Haus in der Manfred-Samusch-Straße soll ein Neubau stehen, mit Platz für Bibliothek und Volkshochschule. Die drei Alleen, die vom Rondeel ausgehen, werden von den Gutachtern als attraktiv betrachtet. Kritisiert werden die unklare Verkehrsführung, mangelnde Barrierefreiheit und die nicht deutlich erkennbaren Durchgänge. Die Gutachter schlagen eine neue Einbahnstraßenführung vor sowie die Umgestaltung der Straßen, Fuß- und Radwege. Zudem sollen die Durchgänge besser beleuchtet werden. Hinter Nessler, auf der Südseite der Manfred-Samusch-Straße sollen Neubauten entstehen. Auch die Westseite der Hamburger Straße 14 bis 16 soll neu bebaut werden. Fazit: Kritisiert wird, dass sich nur an wenigen Stellen der Stadt gut aufgehalten werden kann. So werden auch mehr Bänke auf den Sandplätzen der Großen Straße Nord gefordert. Die Verkehrs- und Stellplatzsituation sei schlecht, auch für Radfahrer. Autos sollen in Zukunft nicht mehr in der Innenstadt stehen, sondern in den Untergrund weichen. Die Barrierefreiheit müsse vorangetrieben werden. Am Wochenende und in den Abendstunden sei die Innenstadt wenig belebt. Es fehlen ein Medienmarkt sowie ein Kino. Für Bibliothek, VHS, Rathaus, Peter-Rantzau-Haus sollen die Räume umgestaltet werden, denn es herrscht Raumknappheit. Zudem sollte das Kultur- und Freizeitangebot für junge Leute ausgebaut werden. (stb)
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