Regen-Experiment

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Fröhliche Miene zum nassen Spektakel – NDR-Moderator Kristian Bader machte den Test und ließ sich nicht unterkriegen. Foto: cs

Fragestellung: Gehen oder Laufen: Wie wird man nasser?

Von Christina Schlie

Bargfeld-Stegen. Für ein wissenschaftliches Experiment sorgt die freiwillige Feuerwehr Bargfeld-Stegen auf dem Dorfplatz für typisch norddeutsches Schmuddelwetter.
Der TV-Sender NDR mit seinem wöchentlichen Format „DAS! forscht“ war zu Gast. Es sollte der Frage nachgegangen werden: „Wird man nasser, wenn man durch den Regen geht oder schnell läuft?“. Moderator Kristian Bader, bekannt aus Caveman, stand für diesen Versuch buchstäblich im Regen. Bekleidet mit Bademantel und Handtuch, darunter einen „Ostfriesennerz“ und Gummistiefel. So bewegte sich der TV-Mann ein ums andere Mal durch die künstlich erzeugte Regenwand.
Mal langsam gehend, mal forscher, dann schnell rennend und zum Schluss langsam laufend.
Am Ende jeder Regentour wurden der Bademantel und das Handtuch von zwei jungen Damen der freiwilligen Feuerwehr gewogen. Mit dem Ergebnis: Die trockene Kleidung wog anfangs 1,62 Kilogramm, nach dem ersten Regen-Gang brachten die Sachen 2,72 Kilogramm auf die Waage beziehungsweise 3,16 und nach dem Lauf 2,4 sowie 2,86 Kilogramm.
Fazit: Wer schneller läuft wird weniger nass. „Ich habe jeweils ein Drittel Liter Wasser weniger verbraucht“, staunte Bader, den es wenig störte, dass die Feuerwehr aus einem B-Rohr mit zehn Bar Druck und 500 Litern pro Minute auf ihn feuerte.
„Wir haben insgesamt 2000 Liter Wasser verbraucht“, erklärte Feuerwehrpressesprecher Andre Poser. Als Dankeschön für den wasserstarken Einsatz bekam die Jugendfeuerwehr 150 Euro vom NDR spendiert.
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