Ruhe vor dem Sturm

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Christian Bader (v.l.), Peter Bause und Nicki von Tempelhoff begeistern in dem Stück von Theresia Walser. oto: hfr
Bargteheide. Ein Stück das Sprachwitz mit entlarvender Betroffenheitsprosa verbindet. Herzhaft komisch stellt sich am Ende die Frage, über wen wurde eigentlich gelacht? Die selbstverliebten Schauspieler, die Nazis oder das Theater? Der Kulturring Bargteheide präsentiert „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm“, die Geschichte von drei Schauspielern, die auf ihren Auftritt in einer Talkshow warten. Der berühmte Franz Prächtel (Peter Bause) und der prominente Peter Söst (Nicki von Tempelhoff), beide bekannt durch ihre Hitler-Darstellung. Der junge Ulli Lerch (Christian Bader) hingegen hat „nur“ den Goebbels gespielt. Und genau deswegen werden sie in eine Talkshow eingeladen, als Spezialisten für das Rollenfach „Nazigröße“. Weil der Moderator noch nicht da ist, fangen sie an zu plaudern, über ihr Metier, verhasste Regisseure, unfähige Kollegen, über ihre Figuren und die Möglichkeit das Böse darzustellen. Prahlerisch, eitel und egoman erörtern diese drei grandiosen Selbstdarsteller, wer wohl der beste Hitlerdarsteller war. Karten, die zwischen 21 und 25,50 Euro kosten, sind im Reisebüro Schügner und in der Bargteheider Buchhandlung sowie an der Abendkasse erhältlich.(cs)

Montag, 25. März, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Kleines Theater, Hamburger Straße 3
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