Sanierung Campestraße umstritten

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In der Campestraße besteht großer Sanierungsbedarf Foto: Maurer

Anwohner in Trittau fürchten Verkehr und Kosten

Trittau Die geplante Sanierung der Campestraße bewegt die Gemüter. Der Zweckverband Obere Bille möchte größere Rohre und weitere Zuläufe verlegen. Im jetzigen Zustand sind die Siele und Rohre bei Regenwetter schnell überlastet und es bilden sich Pfützen in der Straße. Über die Jahre ist auch die „Stormarner Rinne“, der übliche Ablauf aus zwei Betonstreifen, abgesackt, schief und teils nicht mehr funktionstüchtig. Dazu muss die 4,50 Meter breite Straße aufgerissen werden, die Kosten der Wiederherstellung übernimmt der Zweckverband. Weil auch der Asphalt sanierungsbedürftig ist, wollten die Politiker die Kostenbeteilung des Zweckverbandes nutzen, um die Straße insgesamt neu zu asphaltieren und einen Bürgersteig zu bauen. Da auch die Anlieger an diesen Kosten beteiligt werden müssten, möchten diese nur die Oberflächenentwässerung erneuern und die Straße wieder herstellen. Eine erhebliche Verkehrszunahme wird befürchtet. Bauausschussvorsitzender Jens Hoffmann stellte klar: „Wir sind aufgrund der Gesetze verpflichtet, unsere Satzung so zu erstellen, dass Anwohner an den Kosten beteiligt werden“. Allerdings können Ausbaubeiträge bis auf zehn Jahre in Teilbeträgen abbezahlt werden. Zudem sei es Wunsch der Politik, die Kostenbeteiligung von „Obere Bille“ zu nutzen, um die Straße einmal verkehrssicher zu machen. Zwei Varianten werden nun geprüft. Im kommenden Jahr sollen die neuen Pläne und Kosten im Januar im Bauausschuss besprochen werden. (bm)
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