Schandfleck kommt weg

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Unkraut und kaputte Fassade: Die Klinik in der Manhagener Allee ist keine Augenweide mehr. Das soll sich nach den Plänen des Investors bald ändern Fotos: fnf

Ehemalige Klinik in der Manhagener Allee wird in Wohnraum umgewandelt

Von Finn Fischer
Ahrensburg Die Fassade ist heruntergekommen, die Wände im Inneren sind mit Graffiti beschmiert und die einstigen Grünflächen auf dem Gelände sind mit Unkraut überwuchert. Die ehemalige Ahrensburger Klinik in der Manhagener Allee ist ein Schandfleck. Jetzt will der Besitzer, die Sparkassen Immobiliengesellschaft Holstein (SIG), dem villenähnlichen Gebäude neues Leben einhauchen.
„Wenn alles im üblichen zeitlichen Rahmen verläuft, können wir das Baurecht noch in diesem Jahr bekommen“, hofft SIG-Geschäftsführer Matthias T. Bernhard. „Mit den Bauarbeiten können wir im kommenden Jahr beginnen.“ Ursprünglich hatte der Investor in seinen ersten Planungen einen Abriss des Gebäudes und einen Neubau vorgesehen. Das war von der Politik damals abgelehnt worden. Der Grund: Man wollte das Stadtbild mit einem modernen Wohnkomplex nicht allzu sehr verändern.
Der neue Entwurf sieht einen Erhalt der Klinik-Fassade und eine Restaurierung der ehemaligen Rettungswache vor. Zwischen der Klinik und der Hausnummer 58 ist ein Neubau geplant, der sich stilistisch an die vorhandene Architektur anlehnt. Alle Bauten werden nicht mehr als drei Geschosse bekommen. Im Innenhof werden Grünflächen mit einem Kinderspielplatz angelegt, in einer unterirdischen Tiefgarage sollen Stellplätze für die zukünftigen Mieter geschaffen werden. „Zielgruppe sind sowohl junge Familien, als auch die ältere Generation. Wir glauben, dass wir mit unserem Konzept den Ahrensburger Wohnraumbedarf, speziell dieser Gegend, gut treffen werden“, ist Bernhard überzeugt. Es sollen Appartements mit zweieinhalb bis vier Zimmern entstehen.
Zu den Kosten wollte sich Bernhard noch nicht äußern. „Wir haben noch kein Baurecht. Erst dann wird es konkreter.“ Über den Entwurf soll am 9. Juli im Umweltausschuss beraten werden. Anschließend sind die Entwürfe im Rathaus ausgelegt.
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