Schönaubad soll verkleinert werden

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Das Becken im Schönaubad ist dringend renovierungsbedürftig Symbolfoto: thinkstock

Edelstahlbecken für 1,2 Millionen Euro geplant. Bürger werden gefragt

Trittau Die Gemeinde nimmt den Wunsch seiner Bürger ernst, das Schönaubad zu erhalten. Doch das Bassin ist dringend renovierungsbedürftig. Durch einen Riss in der Beckenfolie sowie eine Schieflage des Beckens verliert das Bassin Wasser. Die Mehrheit der Mitglieder im Bau- und Umweltausschuss will das Becken verkleinern und mit Edelstahl auskleiden lassen. Kosten: 1,2 Millionen Euro. Die endgültige Entscheidung fällen die Gemeindevertreter am Donnerstag, 26. März.

Verringerung der Fläche


Zudem soll das die L-Form des Bassins in ein Rechteck umgewandelt und somit auch verkleinert werden. Der bisherige Bereich für Nichtschwimmer wird dann zugeschüttet und somit die Beckenfläche um etwa 115 auf 836 Quadratmeter verringert. „Dies würde Energie und Wasserkosten sparen“, erklärt Bürgermeister Oliver Mesch. Untersuchungen haben bewiesen, dass der Bereich in dem Badende stehen können häufiger genutzt werde, daher liegt eine gleichwertige Teilung des Beckens nach der Renovierung in Schwimmer- und Bereich für Nichtschwimmer nahe.
Mesch hält auch eine Abdeckung des Beckens für sinnvoll. Ab 250.000 Euro zusätzlich würde die Investition kosten, dies wurde die Temperatur des Wassers konstant und Schmutz fernhalten. Bislang wird das Wasser durch Abwärme aus der Biogasanlage des Landwirtes Friedrich Klose in Kombination mit einer Solaranlage beheizt.

Neues Nutzungskonzept


Haben die Fraktionen für eine Sanierungsvariante gestimmt, sollen die Bürger, Mitte Mai wahrscheinlich im Rahmen einer Einwohnerversammlung entscheiden, ob sie dafür sind dass das Schönaubad renoviert wird. Auch an den Kosten müssten sich die Trittauer beteiligen. „Wir müssen zur Gegenfinanzierung der Ausgabe die Grundsteuern von 380 auf 390 Prozent anheben“, sagt Bürgermeister Oliver Mesch. Mitsprache haben etwa 6.500 Einwohner, also alle wahlbeteiligten Bürger. Stimmt das Volk dafür, soll die Maßnahme bereits im August beginnen. „Ein knapper Zeitplan“, erklärt Mesch. Dies ist bedingt durch eine mögliche Förderung der Baumaßnahme durch das Land Schleswig-Holstein, von der Trittau maximal 250.000 Euro bekommen kann. Voraussetzung: Die Maßnahmen müssen Ende 2015 abgeschlossen sein.
„Das Land will zwei Millionen Euro Förderung für Schwimmstätten bereit stellen“, so Mesch. Die Richtlinie soll im April 2015 wirksam werden. Sollte das Schwimmbecken renoviert werden, wollen sich Verwaltung und Politik nach Abschluss der Sanierung, also 2016, auch um ein neues Nutzungskonzept bemühen. Damit sollen zum Teil die Kosten für die Sanierung amortisiert werden. (bm/vik)
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