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Christof Schneider will sich für die Interessen der Senioren in Ahrensburg einsetzen. Fotos: hs

Die Schlossstadt hat einen neuen Seniorenbeirat

Von Halina Schmidt
Ahrensburg.

Am Montag vor Ostern fand die erste Sitzung des neu gewählten Seniorenbeirats statt.

Auf der Tagesordnung stand die Wahl des neuen Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden, außerdem sollten die Posten des Kassenwarts und des Schriftführers neu besetzt werden. Bevor die Wahl begann, stellten sich die fünfzehn Seniorenbeiratsmitglieder, von denen einige neu im Rat dabei sind, zunächst kurz vor und erläuterten ihre Ziele, die sie im Seniorenbeirat erreichen wollen.
Anschließend konnte die Wahl beginnen. Neuer Vorsitzender wurde Christof Schneider, die stellvertretende Vorsitzende ist Karin Düwel. Christof Schneider, der einstimmig zum Vorsitzenden bestimmt wurde, ist bereits seit vier Jahren im Seniorenbeirat tätig und somit kein Neuling. Bis 1990 saß der Christdemokrat in der Stadtverordnetenversammlung und kennt sich deshalb mit der Ahrensburger Politik aus. Zudem ist der Sozialversicherungsfachangestellte nach eigener Aussage sein Leben lang ehrenamtlich tätig gewesen, unter anderem als Richter an Landessozialgericht.

Er möchte auf seinem neuen Posten für die Interessen von Senioren auf kommunaler Ebene kämpfen.

Ahrensburg. Die Schlossstadt hat einen neuen Seniorenbeirat. „Wir sind eine relevante Gruppe“, betonte Christof Schneider. Etwa ein Drittel der Bevölkerung wären Senioren, so beträfe es viele Bewohner.
„Die Mobilität der älteren Menschen ist besonders wichtig“, sagte der neue Vorsitzende. Dazu gehöre auch ein ordentliches Radwegenetz mit gutausgebauten Wegen. Ein weiterer zentraler Punkt sei die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Senioren. „Die Selbstständigkeit soll erhalten bleiben“, erklärte Christof Schneider. Die stellvertretende Vorsitzende, Karin Düwel, pflichtete Christof Schneider in diesen Punkten bei. „Wir müssen die eigene Versorgung gewährleisten, aber auch die geistige Weiterbildung ist wichtig“, betonte sie.
Christof Schneider lobte außerdem die enge Zusammenarbeit mit dem Peter-Rantzau-Haus, welches dabei helfe, dass Senioren nicht vereinsamen. „Durch das Peter-Rantzau-Haus ist ein großer Schritt erreicht und wir möchten die Zusammenarbeit intensivieren“, sagte Christof Schneider.
Des Weiteren wurde auf der Sitzung des Seniorenbeirats der Posten des Kassenwarts mit Reinhard Hampel und der Posten der Schriftführerin mit Elke Grimm besetzt. Außerdem wurden die Mitglieder bestimmt, die in die verschiedenen Ausschüsse der Stadt entsendet werden sollen.
Sie sollen dort die Interessen des Seniorenbeirats vertreten und haben in den Sitzungen ein Antrags- und Rederecht. Christof Schneider gab sich für sein Amt als neuer Vorsitzender kämpferisch: „Wir werden uns einmischen“, kündigte er an.
Die Sprechstunde des Seniorenbeirats findet jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr im Rathaus, Zimmer 30, statt. (hs)
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