Sie wollen zu den Besten gehören

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Das Juroren-Team: Klaus Wenzel (v.l.), Ingrid Kaiser, Schulleiterin Angelika Knies, Angelika Wolters und Andrea Preußker. Foto: cs

Bargteheide: Anne-Frank-Schule bewirbt sich um deutschen Schulpreis

Von Christina Schlie
Bargteheide. Unter den Top 20 sind sie, doch an der Anne-Frank-Schule hofft man auf mehr. Bereits vier Mal haben sie sich beworben, in diesem Jahr schafften sie den Sprung unter die 20 Besten.
In der vergangenen Woche besuchte eine Jury die Schule, um sich ein Bild des „innovativen Bildungskonzepts, das Schüler motivieren und Perspektiven aufzeigen soll“, zu machen. Anhand von sechs Kriterien bewerten die Juroren die Bewerber: Leistung: Gefragt sind Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulklima und Schule als lernende Institution.
An der Anne-Frank-Schule legt man besonders viel Wert darauf, „eine Schule für alle“ zu sein. Kinder unterschiedlichster sozialer Herkunft und Lernstärke sollen gleichermaßen Zugang zur Bildung erhalten. „Unsere Arbeit orientiert sich an der Vision einer guten Schule“, so Schulleiterin Angelika Knies. Davon konnte sich auch die Jury bei ihrem Besuch überzeugen.
Das sehen auch die Bewerter: „Die Schule bietet eine Vielfalt an Unterrichtsformen und Lernwegen an“, sagt Jurorin Ingrid Kaiser. Besonders beeindruckt war die Jury vom Engagement der Schüler an der Anne-Frank-Schule.
„In demokratischen Prozessen wird da schon mal die Lehrerschaft überstimmt“, so Knies.
Noch bis Ende Februar werden landesweit nominierte Schulen besucht, bis Ende März die 15 Nominierten feststehen. Diese werden dann zur Verleihung, bei der auch die Bundeskanzlerin anwesend sein wird, in die Hauptstadt eingeladen.
Es winken 100.000 Euro Preisgeld, fünf weitere Gewinner erhalten 25.000 Euro. „Als herausragende Schule muss man sich sichtbar machen und Interessierten Einblick und Unterstützung gewähren. Schließlich soll die gemeinschaftliche Schulentwicklung im Land gefördert werden“, so Andrea Preußker von der Robert-Bosch-Stiftung. Die 37 Preisträgerschulen die es bislang in Deutschland gibt, sind gut untereinander vernetzt und haben den Anspruch, ihr Wissen auch weiterzugeben.

Der Deutsche Schulpreis wird seit 2006 jährlich von der Robert-Bosch-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Heidehof-Stiftung vergeben, und ist mit über 200.000 Euro der höchstdotierte Preis dieser Art in Europa. (cs)

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