So sehen Sieger aus

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So stellen sich die Hamburger Architekten den Lindenhof vor Animation: DFZ Architekten

Entwurf für Lindenhof wird am 4. November präsentiert

Von Finn Fischer
Ahrensburg. Modern und funktionell: Der Gewinner-Entwurf für die Bebauung des Lindenhof-Grundstückes in Ahrensburg erinnert an die Architektur der HafenCity. Das Preisgericht mit dem Vorsitzenden Klaus Petersen entschied sich jetzt für das Hamburger Büro DFZ Architekten, das sich im Architektenwettstreit gegen fünf Mitbewerber durchsetzte. Den zweiten Platz belegten APB Architekten Hamburg. Der dritte Preis ging an SWA Sternberg Werner Architekten aus Ahrensburg.
Am Dienstag, 4. November, soll um 18 Uhr der Siegerentwurf im Rathaus präsentiert werden. Bis 15. November sind alle Entwürfe dort ausgestellt.
In der Innenstadt nahe beim Bahnhof soll mit dem Lindenhof-Projekt ein Neubau mit Wohnungen, Dienstleister- und Gewerbeeinheiten entstehen. „Der Entwurf berücksichtigt die spezifischen Eigenschaften und Charakteristiken der Umgebung und ist gleichzeitig ein Gebäudekomplex mit eigener Identität und hohem Wiedererkennungswert“, heißt es seitens der DFZ. Das Gebäudeensemble mit einer Bruttogeschossfläche von knapp 10.000 Quadratmetern besteht aus aus einem Sockelbauwerk sowie zwei polygonal geformten Gebäuderiegeln.

„Hochwertig, bezahlbar“

In der Jury waren neben Vertretern der Investoren Mitarbeiter der Ahrensburger Stadtverwaltung und die Fraktionschefs der Parteien aktiv. Mit dem Ausgang des Wettbewerbs steht der Entwurf fest. Das ist bei Architektur-Wettbewerben nicht zwangsläufig der Fall. Hier wurde bereits im Vorfeld festgelegt, dass der Gewinner-Entwurf auch gebaut wird. Aufgerufen hatten Hochtief Hamburg GmbH und das Planungsbüro Baustudio aus Ahrensburg als Investoren und Grundstückseigner.
„Mit dem ausgewählten Entwurf wird es gelingen, in der weiteren Projektbearbeitung ein qualitativ hochwertiges und trotzdem bezahlbares Angebot zu schaffen“, so Martin Kalkmann, Leiter der Hochtief-Building-Niederlassung Hamburg. „Die Wohnungsgrößen werden zwischen 40 und über 100 Quadratmetern liegen und wir werden auf einen attraktiven Mix aus Einkaufen, Arbeiten und Gastronomie im Erdgeschoss achten.“ Die Auslober, die Projektgesellschaft Lindenhof, legt nach eigenen Aussagen Wert auf nachhaltiges Planen und Bauen. Neben der Nutzung regenerativer Energien mussten die Wettbewerbsteilnehmer deshalb einen geringen Energie- und Ressourcenverbrauch für alle Lebenszyklusphasen des Projekts berücksichtigen. Die Gebäude werden mindestens die Maßgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEv) erfüllen.
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