Spende für Hospiz Verein

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Sabine Tiedtke (Mitte) freute sich mit Mitgliedern des Fördervereins Lebensweg e.V. und des Inner Wheel Clubs über einen großzügigen SpendenscheckFoto: wb

Inner Wheel Club sammelte 5000 Euro

Bad Oldesloe. „Wir kommen unserem Ziel immer näher“, sagt Sabine Tiedtke. Ihre Freude war groß, als ihr die Damen des Inner Wheel-Clubs Stormarn im Eiscafe Pinoccio einen Scheck über 5000 Euro übergaben. Der Förderverein will in der Kreisstadt ein stationäres Hospiz errichten.
Der 2001 gegründete Inner Wheel Club Stormarn bringt das Geld für seinen sozialen Einsatz durch Spenden und Basare auf. Auch durch Kurparkfeste, Pflanzenbörsen, Flohmärkte, Kleidertauschaktionen und Kuchenverkauf. Neu in diesem Jahr ist ein selbst aufgelegter Adventskalender mit wertvollen Preisen, der im November vorgestellt werden soll.
„Wir sind monatelang von Firma zu Firma gegangen und haben für unsere Aktion geworben“, berichtet Jutta von Krottnaurer, die im Juni als Nachfolgerin von Sybille Doerr für ein Jahr zur neuen Vorsitzenden gewählt worden ist und von ihrer Vorgängerin die Amtskette um den Hals gelegt bekam. „Die Resonanz war sehr positiv.“

Im Jahr 2001 gegründet

Inner Wheel ist eine der größten internationalen Frauenvereinigungen, deren Mitglieder bisher ausschließlich weibliche Angehörige von Rotariern sind. Doch in Stormarn ist das anders. „Wir nehmen jetzt auch Frauen auf, die mit Rotary Clubs nichts zu tun haben“, sagt Jutta von
Krottnaurer.
Wie kam sie zu Inner Wheel? „Mein Mann gehört seit 25 Jahren den Rotariern in Bad Oldesloe an“, sagt sie. „1995 waren wir in Nizza bei einer World-Convention, da hörte ich das erste Mal von Inner Wheel. Sechs Jahre später haben wir unseren eigenen Frauenverein gegründet. Wir fühlen uns in erster Linie der Pflege wahrer Freundschaft unter den Mitgliedern und dem sozialen Dienst am Nächsten verpflichtet.“

Wichtige ideelle Hilfe

Gerne haben die Wheels deshalb auch dem Förderverein Lebensweg e.V. eine Spende überreicht: „Weil wir glauben, dass eine gute Idee dahinter steckt“, sagt die Vorsitzende. „Wir freuen uns sehr“, sagt Sabine Tiedtke. „Für unseren Verein ist das nicht nur eine großzügige finanzielle Unterstützung, sondern auch eine wichtige ideelle Hilfe. Es ist für unser Vorhaben eine weitere tolle Starthilfe.“
Und weiter: „Auch wenn es sich um ein Thema handelt, was wir alle gerne in den Hintergrund schieben, so geht es uns doch alle an und es ist gut zu spüren, dass sich die Menschen wieder ein Stück weit öffnen und bereit sind, den Tod und das Sterben als einen Teil des Lebens anzuerkennen.“ (jae)
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