Start am „Ohlenhof“: Vier Familien bauen bald

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Bauausschussvorsitzender Harry Gehrcken und Bürgermeisterin Ulrike Stentzler im Neubaugebiet „Ohlenhof“ Fotos: bm
Lütjensee. Es gibt großen Bedarf an Bauplätzen, selbst unter Einheimischen. Nun beginnt die Gemeinde mit der Erschließung des Neubaugebietes „Ohlenhof“. Nach einem Beschluss der Gemeindevertretung sollten Lütjenseer Familien und ihre Angehörigen bei den Interessenten bevorzugt werden.
Großteil schon verkauft oder reserviert
Das ist auch geschehen. Sieben der 22 Grundstücke sind bereits verkauft, die anderen reserviert. Zwei große Grundstücke zu je 1100 Quadratmetern sind noch frei. Die ersten vier Familien wollen mit dem Bau beginnen, sobald die Erschließung fertig ist. Das soll noch in diesem Herbst sein.
Rohre für Breitband
Mittlerweile sind die Bauarbeiten zur Erschließung in vollem Gange. Etwa 2000 Kubikmeter Boden wurden abgetragen und nach Dwerkaten geschafft, wo ein neuer Spielplatz entstehen soll. Jetzt werden neben den Wasserrohren auch Elektro- und Gasleitungen sowie vorausschauend auch Leerrohre für das Breitband-
Internet verlegt, das ab 2016 zur Verfügung stehen soll.
Die Zufahrt der Baufahrzeuge erfolgt über den Oetjendorfer Weg. Der ist eine Landesstraße, deshalb war die Genehmigung dafür nicht so einfach.
„Aber der Landesbetrieb Verkehr war recht kooperativ, denn über die Wohnstraße ‚Am Hainholz‘ hätten die Baufahrzeuge nicht fahren können und ein weiterer Stichweg von der Hamburger Straße aus eignet sich nur als Fuß- und Radweg“, berichtet der Bauausschussvorsitzende Harry Gehrcken. Die Zufahrtstraße verläuft über den Grund und Boden von Günter Fielmann und des Verkäufers des Baugebiets, der Familie Timmermann-Thies. Für die Nutzung zahlt die Gemeinde eine Pacht.
Gemeinde wird verjüngt
Bis Ende 2015 muss die Baustraße an die Eigentümer zurückgegeben werden. Dann erfolgt die Zufahrt für die neuen Bewohner über die Straße „Am Hainholz“. „Durch das Neubaugebiet wird das Durchschnittsalter in Lütjensee gesenkt, die Kindergärten und die Schule langfristig ausgelastet“, sagte Bürgermeisterin Ulrike Stentzler. Laut einer Studie des Kreises entwickele sich der Ort positiv.
Wer Interesse an den verbliebenen Grundstücken hat, erfährt mehr bei Frank Hannemann unter t 04154/80 79 21. (bm)
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