Studium oder Ausbildung?

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Das Organisationsteam der Job-Messe: Carola Oder (v.l.), Anke Klewes, Christiane Hemming, Maren Hinrichs, Gabriele Keßler, Holger Knoblauch, Angelika Knies und Gabriele Abel . Foto: cs

Studium oder Ausbildung?

Bargteheide. Zwei große Bereiche bestimmen auch in diesem Jahr wieder die Jobmesse an der Anne-Frank-Schule in Bargteheide:
Die Ausstellungsfläche, auf der sich die Firmen präsentieren und die Workshops, in denen die Teilnehmer sich mit gezielten Themen wie Studium, Vorstellungsgespräch oder Auslandsjahr auseinandersetzen. 52 Firmen werden auf der Jobmesse vertreten sein, mehr als doppelt so viele wie zu Beginn vor 14 Jahren.
„Es hätten locken 60 werden können. Die Nachfrage ist groß, doch wir wollen eine überschaubare, feine Messe bleiben“, so Gabriele Keßler, Stufenleiterin der Klassen 8 bis 10 an der Anne-Frank-Schule. Die Messe soll den zukünftigen Berufseinsteigern helfen, sich zu orientieren.
Noch immer brechen 30 Prozent der Auszubildenden ihre Ausbildung ab. „Die Messe hilft, die Zahl zu minimieren“, hofft Holger Knoblauch von der Industrie und Handelskammer (IHK) Lübeck. Außerdem befände sich die Situation im Wandeln. „Heute gehen die Firmen auf die Schulen zu“, so Knoblauch. „Der persönliche Kontakt ist dabei immer noch der beste Weg, den richtigen Auszubildenden zu finden“.
Oft stehen ehemalige Schüler an den Messeständen und präsentieren ihr Unternehmen. Gespräche auf Augenhöhe, nennt Knoblauch das. Viele Firmen sind bereits seit 1999 immer wieder auf der Messe vertreten und haben erfolgreich für Ausbildungsnachwuchs geworben. Ebenfalls dabei ist das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit. Berufsberaterin Anke Klewes bietet das Seminar „Style your Future“ an, in dem Schülerinnen und Schüler hilfreiche Tipps zur eigenen Präsentation in einem Vorstellungsgespräch bekommen, für Mädchen Schmink-Tipps inklusive.
Die Messe ist in dieser Art einzigartig in Schleswig-Holstein. „Kollegen aus Geesthacht haben sich vor zwei Jahren bei uns informiert, um etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen“, sagt Gabriele Keßler vom Organisationsteam. „Die Organisation ist immens, schon nach Weihnachten bereiten wir die nächste Messe vor“, erzählt WiPo-Lehrerin Christiane Hemming, die sich um die Workshops kümmert.
Ein Bereich, der sich ausschließlich an die Oberstufenschüler wendet und in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung zugenommen hat. Für diese Angebote gibt es eine Kooperation mit der Oberstufe des Kopernikus-Gymnasiums. „Alle Workshops sind bereits ausgebucht“, so Hemming. Mit 800 Besuchern war die Messe im vergangenen Jahr bereits gut besucht. In diesem Jahr rechnet man mit über 1200. Im Viertelstunden Takt finden für die angemeldeten Klassen Führungen statt. Auch die Termine sind bereits vergeben.
Einzelbesucher, ob Schüler oder Eltern, können am Donnerstag, 15. November zwischen 8 und 16 Uhr in der Anne-Frank-Schule über die Messe gehen und sich informieren. (cs)
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