Telefon-Trick

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Susanne Werner aus Witzhave ging fast einem Telefonbetrüger ins Netz. Fotos: Ingram Publishing, Maurer

Witzhaverin vereitelte Betrugsversuch

Witzhave. Fast wäre sie einem Betrüger auf den Leim gegangen. Susanne Werner aus Witzhave bekam vor einigen Wochen einen Anruf, der im ersten Moment seriös wirkte. „Ein Mann gab sich als Mitarbeiter der ‚Deutschen Datenverarbeitungszentrale‘ aus und stellte sich als ‚Alfons Zimmermann‘ vor“, sagte die Außendienstmitarbeiterin.
Der Anrufer habe ihr von einem Sammelklageverfahren gegen Glücksspielanbieter erzählt. Dabei sollen persönliche Daten von Menschen, die bei Gewinnspielen mitgemacht haben, verkauft worden sein. Allen Teilnehmern, zu denen angeblich auch Susanne Werner gehöre, drohe nun eine Abbuchung von 600 Euro. Der Anrufer wollte ihre Kontodaten abfragen. So könne er das Konto für die Abbuchung sperren lassen. All dies hörte sich Susanne Werner an, wurde aber bei einem Punkt stutzig.
So berichtete der Mann, dass der Chef der Telekom wegen Datenhandels verhaftet worden sei.
„Da wusste ich, dass das nicht stimmt. Bis dahin hatte ich fieberhaft darüber nachgedacht, bei welchem Gewinnspiel ich mitgemacht haben könnte“, sagte sie. Die Frau ließ sich eine Telefonnummer für einen Rückruf geben. „Da legte der Anrufer auf“, sagte sie. Susanne Werner meldete den Vorfall bei der Polizeiwache in Trittau. Polizei-Pressesprecherin Sonja Kurz war die beschriebene Masche nicht bekannt. Es gebe jedoch ähnliche Fälle mit angeblichen Gewinnen bei Glücksspielen, für die man vorab Geld ins Ausland überweisen müsse. (bm)
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