Trittau: Der Bauhof kommt

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Der Bauausschussvorsitzende Jens Hoffmann in der Carl-Zeiss-Straße. Hier wird der neue Bauhof gebaut Foto: bim

Gemeinsame Sitzung soll letzte Details zwischen Trittau und Lütjensee klären

Von Birgit Maurer

In der gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsausschusses der Gemeinde Trittau und des Finanz- und Grundstücksausschusses der Gemeinde Lütjensee am Donnerstag, 30. Oktober, geht es um die Gründung einer Verwaltungsgemeinschaft nach Paragraf 19a GkZ zwischen Trittau und Lütjensee. Die Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Vertrages zum Betrieb eines gemeinsamen Bauhofs wird von den Ausschussmitgliedern beraten.

Bauarbeiten für Salzhalle ab Mitte November


Die Gemeindevertretungen von Trittau und Lütjensee haben den Bau eines gemeinsamen Bauhofs in der Carl-Zeiss-Straße in Trittau bereits grundsätzlich beschlossen. In beiden Haushalten wurden Planungsmittel bereit gestellt. Ziel ist ein effektiver Einsatz von Mitarbeitern und Gerät und eine daraus resultierende Kostenersparnis. Planungsaufträge für das Büro Kröger, die Hoch- und Tiefbauarbeiten sowie für die Salzhalle wurden einvernehmlich vergeben. Schon in der 47. Kalenderwoche soll mit dem Bau der Salzhalle begonnen werden, da diese schon dringend für den bevorstehenden Winter gebraucht wird. Die alte Halle war wegen des Neubaus des Kindergartens an der Großenseer Straße abgerissen worden. Im vergangenen Winter wurde das Streugut in der Meierei zwischengelagert.

Grundstück wurde bereits gekauft


Der Grundstückskauf des 6.669 Quadratmeter großen Geländes kostete knapp 462.000 Euro und wurde bereits getätigt. Jetzt geht es um die Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen den beiden Gemeinden, insbesondere um die Aufteilung der Kosten. Im Vertragsentwurf wird unter anderem festgelegt, dass bisherige Geräte im Eigentum der jeweiligen Gemeinde bleiben, neu angeschafftes, wie auch das Grundstück, zum Gemeinschaftseigentum werden. Auch das Personal, derzeit vier Mitarbeiter in Lütjensee und 5,27 Stellen in Trittau, bleiben Angestellte ihrer jeweiligen Gemeinde. Gegenseitiges „Ausleihen“ wird verrechnet. Ein gemeinsamer Ausschuss aus Gemeindevertretern beider Orte soll alle strittigen
Fragen regeln. Für die Aufnahme weiterer Vertragspartner sind beide Gemeinden offen. Der Vertrag soll am 1. Januar 2015 beginnen, auf unbestimmte Zeit laufen und kann erstmals zum 31. Dezember 2017 gekündigt werden. Die öffentliche Sitzung der Ausschüsse am 30. Oktober beginnt um 19.45 Uhr im kleinen Sitzungssaal der Verwaltung.
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