Trittau setzt aufs Rad

Anzeige
Klimamanager Christoph Magazowski zeigt seine alternative Radkarte und das neue Mobilitätskonzept Foto: bm

Gemeinde verabschiedet Mobilitätskonzept

Von Birgit Maurer
Trittau
Verabschiedet wurde in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses ein Mobilitätskonzept zur Stärkung des Fahrradverkehrs, entwickelt vom Klimamanager Christoph Magazowski. Mehrere Einzelmaßnahmen wurden zu einem Konzept zusammen gefasst, um Förderungen aus Holsteins Herz zu bekommen. Die alternativen Routen, um in die Innenstadt zu kommen, sollen beschildert werden. „Man muss sich nicht nur auf der Hauptstraße bewegen, es gibt schnelle und ungefährlichere Wege“, so Magazowski. Zudem sollen drei E-Bikes kostenlos zum Ausprobieren verliehen werden, um sie den Bürgern näher zu bringen.
Anschließend sollen sie als Diensträder verwendet werden. Für die E-Bikes werden Ladestationen eingerichtet. Der Vorburgplatz soll zum Mobilitätszentrum werden. Überdachte Stellplätze für Räder, eine Notruf- und Servicesäule für Taxis, HVV-Service und Notrufe sowie ein insgesamt attraktiverer Bushalteplatz sollen für mehr Umsteiger sorgen. Aus Speicher in Rheinland-Pfalz wurde die Idee „Mitfahrbank“ übernommen. Wer hier sitzt, möchte in einen der Nachbarorte oder ans andere Ende von Trittau mitgenommen werden. Wer einen Platz frei hat, hält an. Moderne Anhalter sozusagen. Auch hier wird einer 60- bis 80-prozentigen Förderung aus der Aktivregion gerechnet. Die genaue Ausgestaltung wird noch diskutiert. Eine Umgestaltung der Poststraße hinsichtlich Radwegeausbau steht nicht im Konzept. „Das würde in den siebenstelligen Bereich gehen und steht erstmal nicht zur Debatte“, so Magazowski. Zur Diskussion stand zudem der Abriss der Campeturnhalle zugunsten einer Erweiterung des Amtsgebäudes. Die Politiker sprachen sich jedoch gegen den Abriss aus.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige