Trittau wächst stark

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Bürgermeister Oliver Mesch (l.) begrüßt Gerd Hoffmann, vom Arbeitskreis Polen Foto: cy

Neujahrsempfang: Mesch blickt voraus

Trittau Mehr als 100 Gäste folgten der Einladung der Gemeinde zum Neujahrsempfang in der Wassermühle. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaftsleben waren dabei, als Bürgermeister Oliver Mesch einen Rückblick auf 2014 sowie einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate gab. 
Ausgiebig ging Mesch dabei auf die Situation der Straßen in der Gemeinde ein und bewertete 2014 in dieser Hinsicht als ein gutes Jahr. Der Ausbau der Lütjenseer Straße sei „ein kleines Schmuckstück“ geworden, stellte er fest. Und auch das Ende der Bauarbeiten in der Rausdorfer Straße habe dazu beigetragen, dass die Verkehrslage im Ort sich nun entspannen werde.
„Nun sind die Verbindung zwischen Grönwohld und Trittau und der Ausbau des Mühlenwegs an der Reihe“, kündigte der Bürgermeister an. Nach Abschluss dieser Arbeiten werde Trittau zwei leistungsfähige Ortsdurchfahrten besitzen. 
Auch beim Wohnungsbau sei der Ort aktiv, so Mesch. Bis 2030 wird Trittau ein Bevölkerungswachstum von zehn Prozent vorhergesagt. „Mit unseren Wohnungsbauprojekten sorgen wir gut vor“.
Unter anderem plant die Gemeinde auf einer 200 Hektar großen Fläche zwischen Bürgerstraße, Großenseer Straße, Bahnhofstraße und Ziegelbergweg ein Wohngebiet mit 250 Wohneinheiten.
Hohe Nachfrage werde auch bei Gewerbeflächen registriert, diese müssten noch ausgewiesen werden. Schließlich werden 43 Prozent der Einnahmen der Gemeinde über die Gewerbesteuer erzielt.
Uneinigkeit innerhalb der Gemeinde gibt es zur geplanten Bebauung des Schützenplatzes und die Neugestaltung des ehemaligen Meierei-Geländes. Mesch plädierte für eine sachliche Auseinandersetzung: „Politik und Verantwortung tragen eine hohe Verantwortung. Wir müssen als Gemeinde für Investoren verlässlich sein und das Ziel haben, dass wir langfristig denken und konsensfähige Planungen betreiben“. (cy)
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