Trittauer Fasching: Tanzparty ohne Ende

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Die Sieger des Kostümwettbewerbs Foto: aw

Über 500 Besucher bei der TriLaNA

Trittau Zum 38. Mal wurde am Sonnabend „Trittaus lange Nacht“ – kurz TriLANA – gefeiert. Der Nachmittag gehörte wie immer den Kleinen: Drei Stunden sorgten rund 550 Mädchen und Jungen für jede Menge Trubel in der Sporthalle. Nach einer kurzen Umbaupause öffneten sich um 21 Uhr die Türen für die Veranstaltung, die einst als „größtes Faschingsfest des Nordens“ bekannt war. Das war lange Zeit nicht mehr der Fall. Mittlerweile kann zumindest behauptet werden, dass sich die TriLaNa allmählich wieder zu einem echten Publikumsmagnet mausert. DJ des Abend war NDR-Radio-Moderator Michael Wittig, unterstützt wurde er von Oliver Andreé, der die Musikanlage stellte und für das perfekte Licht sorgte. Die gut 500 Gäste brachten gleich von Beginn an die richtige Feierlaune mit und nachdem DJ Wittig zum ersten Mal Helene Fischer aufgelegt hatte, füllte sich Tanzfläche. Den ganzen Abend leerte sich das Areal dann nicht mehr. Doch die Gäste hatten nicht nur Lust abzufeiern, sie hatten auch Spaß am Verkleiden. Obwohl in diesem Jahr kein Kostümzwang bestand, kamen nahezu alle Besucher in teilweise außerordentlich tollen und aufwendigen Kostümen, die nicht wenige komplett selber hergestellt hatten. Und das machte es der Jury nicht gerade einfach, ein Ranking zusammenzustellen. Am Ende wurde der „Joker“ auf den dritten Platz gewählt und erhielt 50 Euro, Platz zwei (100 Euro) gingen an eine sensationelle Qualle und Platz 1 und damit 150 Euro wurde an die Gruppe „The Magnificent“, elf Film-Fabelwesen, vergeben. Das Besondere daran: Die Gruppe schaffte damit erstmalig eine Titelverteidigung denn sie hatte im Vorjahr bereits in anderer Kostümierung gewonnen.

Zukunft noch offen


Nachdem die Veranstaltung in der jüngeren Zukunft nicht die erhofften Besucherzahlen aufweisen konnte, war darüber nachgedacht worden, die TriLaNa einzustellen. In den kommenden Tagen und Wochen sollten sich die Verantwortlichen Andree Siever (Trittau Events), Heiko Sesiani (Sesiani Zelt- und Restaurationsbetrieb) und der TSV Trittau mit den Zahlen auseinandersetzen. Die Stimmung allerdings war so „genial“, gab Andree Siever zu Protokoll, das wohl auf eine 39. Veranstaltung gehofft werden darf. (aw)
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