Trittauer Orgelbauverein sammelt erfolgreich Geld

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Diese Gruppe des Orgelbauvereins der Martin-Luther-Kirche engagiert sich aktiv im Ehrenamt Foto: Pantelmann

Das Engagement der ehrenamtlichen Helfer brachte bereits die Summe von 300.000 Euro ein

Von Margret Pantelmann
Trittau
Ehrenamtliches Engagement hat viele Facetten. Dass ein Orgelbauverein nur durch seinen ehrenamtlichen Einsatz innerhalb von fast sechs Jahren überwiegend aus Kleinspenden die stolze Summe von fast 300.000 Euro eingeworben hat, ist außergewöhnlich. So geschehen in der Martin-Luther-Kirche, die nur deshalb zu einer neuen Kirchenorgel gekommen ist, weil viele engagierte Menschen, rund um die Kirchenmusikerin Barbara Fischer als Vereinsgründerin, keine Scheu vor einem so ehrgeizigen Projekt hatten. Die guten Kontakte von Barbara Fischer halfen dabei, für das Ehrenamt im Orgelbauverein einen überaus aktiven Kreis zu gewinnen, der mit viel Energie für dieses Projekt auch Veranstaltungen organisierte oder auch Orgelpfeifen-Patenschaften vermittelte. Sie wurden Teil dieser großen Klangfamilie aus 1.164 Pfeifen. Für die Schirmherrschaft hatte der Solo-Oboist der Hamburger Philharmoniker, Thomas Rohde aus Lütjensee, „ganz selbstverständlich“ zugesagt: „Ein phänomenales Instrument, das mit seinem fantastischen Klang gut in diese Kirche passt.“ Auch der Vorsitzende vom Orgelbauverein, Swen Faustmann, musste nicht lange überlegen: „Mit der Orgel wird für mehr als 200 Jahre in Trittau Geschichte geschrieben. Ein spannendes Projekt.“ Anja Wenk aus Lütjensee erklärt ihr Engagement im Orgelbauverein so: „Von Anfang an war es mein Anliegen, etwas für das Gemeinschaftsgefühl zu machen“, betont die gebürtige Trittauerin. Hilke Bardua ergänzt, dass sie Freude daran habe, „Leute zu mobilisieren“. Die Vorgänger-Orgel von 1964 war 2010 so reparaturanfällig, dass ein kompletter Ersatz notwendig geworden war. Die ausgespielte Spieltraktur des Instruments sei für jeden Organisten zum „Russischen Roulette“ geworden.
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