Übung für Notfälle

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Auf einem Grundstück am Backring wurde eine Massen-karambolage als Übung für Einsatzkräfte inszeniert

250 Einsatzkräfte bei „Massenunfall“ am Backring

Bargteheide. Ineinander verkeilte Fahrzeuge, ein umgekippter Reisebus, die Schaufel eines Baggers hat die Windschutzscheibe eines Autos zertrümmert und ein Roller liegt samt Fahrer unter einer Planierraupe begraben. Die gestellte Massenkarambolage war die jährliche Großeinsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr am vergangenen Wochenende.
Bereits zum sechsten Mal wurde im Rahmen der Rettungstage so ein Großeinsatz geplant und durchgeführt. Mehr als 250 Feuerwehrleute und Rettungssanitäter kümmerten sich um die 20 Verletzen.
30 Fahrzeuge, ein Reisebus, zwei Lkw sowie sechs Baumaschinenfahrzeuge ließen die Übung so realitätsnah wie nur möglich aussehen. Neben der Bargteheider Wehr wurden auch die umliegenden acht Wehren zur Unterstützung gerufen.

Vorbereitung für den Ernstfall

„Die Übung war so realistisch wie möglich, damit sich die Kameraden für einen Ernstfall vorbereiten können“, sagt Frank Westerwald von der Feuerwehr Bargteheide. Aber auch er weiß, dass dies nur bedingt funktioniert. Ein Jahr der Vorbereitung hat der Großeinsatz gebraucht. „Heute geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um das Üben der Technik“, so Einsatzleiter Michael Schermer, der sich das Szenario mit ausgedacht hat. „Wichtig ist, dass Feuerwehr und Rettungsdienst gut Hand in Hand arbeiten.“ Schweres Geschütz war nötig, um die Verletzen aus ihren prekären Situationen zu befreien und verlangte von den Feuerwehrleuten konzentriertes Arbeiten. Auch die Sanitäter hatten jede Menge zu tun, die Verletzten zu verarzten und zu betreuen. Das Interesse an der Übung war groß. Neben dem Bürgermeister Dr. Henning Görtz sowie Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth waren auch Landrat Klaus Plöger und Kreispräsident Hans-Werner Harmuth vor Ort. Neben der Polizei beobachteten auch Verbindungsoffiziere der Bundeswehr das Geschehen. Dabei ging es hauptsächlich darum, den Kontakt zu halten, um eine reibungslose Zusammenarbeit zu sichern. „Es ist wichtig die Fertigkeiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zu kennen“, sagte Verbindungsoffizier Jürgen Mühlenbeck. (cs)
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