Unfallchirurgie eröffnet

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Felicitas Neuwirt, Uwe Leitzke, Jule Theinert und Dierk Geldmacher (von links) vor der Unfall-AmbulanzFoto: hs

Parkklinik Manhagen nimmt ab sofort Patienten auf

Großhansdorf. In der Park-Klinik Manhagen vervollständigt seit vorletztem Wochenende eine Unfallchirurgie das Angebot. Nachdem im Oktober letzten Jahres bereits die Unfall-Ambulanz in dem neugebauten Trakt der am Waldrand gelegenen Klinik eröffnet worden war, folgte nun ein knappes Jahr später die Einweihung der Unfallchirurgie unter der Leitung der Unfallchirurgen Dr. Jan Hennings und Dr. Olaf Baack.
Der Bedarf war gegeben, nachdem im April vergangenen Jahres die Klinik Ahrensburg mit ihrer Unfallchirurgie geschlossen worden war. Nach Schließung der Klinik Ahrensburg hatte die Park-Klinik die Genehmigung für die hauseigene Unfallchirurgie erhalten und sogleich mit der Planung begonnen. Der Standort für eine neue Unfallchirurgie in der Park-Klinik Manhagen hatte sich auch deswegen angeboten, da die Klinik schwerpunktmäßig auf das Gebiet Orthopädie ausgerichtet ist und die Unfallchirurgie bereits in der Ausbildung zum Mediziner zum demselben Fachgebiet gehört.
Die Unfallchirurgie mit ihren zwei Operationssälen bietet nun gemeinsam mit den fünf Behandlungs- und Untersuchungsräumen der Unfall-Ambulanz durch neueste Technik, wie zum Beispiel dem digitalen Röntgen, umfassende Versorgung bei Verletzungen jeglicher Art, das Einzugsgebiet umfasst Ahrensburg und die angrenzenden Orte wie zum Beispiel Großhansdorf und Bargteheide.
Die Kosten des Neubaus mitsamt seiner Ausstattung liegen bei 5,7 Millionen Euro, davon sind 3,25 Millionen Euro Eigenfinanzierung, der Restbetrag wurde durch eine Förderung des Landes Schleswig Holstein getragen.
In Kooperation mit dem Amalie-Sieveking Krankenhaus in Volksdorf wurde vorläufig eine Öffnung der Unfallchirurgie werktags von 8-22 Uhr und am Wochenende sowie feiertags von 10-18 Uhr beschlossen. In dieser Zeit fahren die Rettungswagen die Unfallchirurgie an, außerhalb der Öffnungszeiten werden Verletzte in das Amalie-Sieveking Krankenhaus gebracht. Die ärztliche Präsenz für Notfälle sei aber rund um die Uhr geben, niemand, der behandlungsbedürftig sei, werde abgewiesen, so der Klinikleiter Jan Zabel. Des Weiteren seien die momentanen Öffnungszeiten zunächst nur vorläufig und würden dem Bedarf entsprechend angepasst. (hs)
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