Volkstrauertag in Bargteheide

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Gestalten den Volkstrauertag: Birgitt Gartenschläger, Birte Kruse-Gobrecht, Sabine Meurers, Heidburg Behling, Leonard Hornung, Hendrik Hastedt und Melanie Malchau (v.l.) Foto: cs

Der staatliche Gedenktag hat in der Kleinstadt eine eigene Tradition

Bargteheide In Bargteheide hat der Volkstrauertag eine ganz eigene Tradition. Bereits 1983 wurde eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, um die Hintergründe zeitgemäß zu erläutern und die Bürger einzubinden, erklärt Heidburg Behling, Mitbegründerin der AG. In diesem Jahr beteiligen sich Schüler des 12. Jahrgangs aus dem geschichts-Profil des Eckhorst-Gymnasiums an der Ausrichtung. „Es ist wichtig, dass gerade junge Menschen sich engagieren, sonst stirbt die Veranstaltung aus“, sagt Behling. Die Begrifflichkeit Volkstrauertag ist für die junge Generation schwer nachzuvollziehen, bestätigen auch die Schüler. „Durch die weltweiten Konflikte, die wir direkt vor unserer Haustür zu spüren bekommen, verändert sich auch unsere Wahrnehmung“, sagt der 17-jährige Leonard Hornung. In diesem Jahr steht der Volkstrauertag unter dem Titel „Nicht gegen mein Gewissen“, der sich in die Teile Erinnerung, Mahnung und Hoffnung gliedert. Im Anschluss an die Kranzniederlegung am Mahnmal am Sonntag, 13. November, 10.45 Uhr, findet in Bargteheide eine Gedenkveranstaltung im Stadthaus (Am Markt 4) um 11 Uhr statt. Gelesen werden Texte von Navid Kermani, Heißenbüttel und Siegfried Lenz. Musikalisch gestalten Dorothee Louise Natorp (Klavier) und der Vocalis Chor die Gedenkveranstaltung. Zum Abschluss wird gemeinsam der Bob Dylan Song „Blowin‘ in the wind“ gesungen. Die Schüler des Eckhorst-Gymnasiums inszenieren eine szenische Lesung „Dann gibt es nur eins!“ von Wolfgang Borchert. Auch in vielen anderen Stormarner Städten und Gemeinden werden am Sonntag Kränze niedergelegt. (cs)
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