Volle Kultur in der Natur

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Stellten die Stormarner Sommerbrise vor: Landrat Dr. Henning Görtz, Britta Lammert (Stadtmarketing Reinbek), Marianne Lentz (Ehrenamtlerin), Tanja Lütje (Kreiskulturreferentin), Lütjensees Bürgermeisterin Ulrike Stentzler, Trittaus Bürgermeister Oliver Mesch, Grönwohlds Bürgermeister Ralf Breisacher (v.l.) Foto: Maurer

Gemeinden freuen sich auf Stormarner Sommerbrise

Von Birgit Maurer
Trittau
Natur kombiniert mit Kultur unter freiem Himmel – das ist das Konzept der „Stormarner Sommerbrise“, das Kreiskulturreferentin Tanja Lütje zusammen mit Landrat Dr. Henning Görtz, den beteiligten Bürgermeistern und Ehrenamtlichen vorgestellt hat. Ein Sommer voller Kultur wird in Trittau, Lütjensee, Grönwohld und Reinfeld im Juni angeboten. „Aus den Orten kam der Wunsch, auch im Sommer Kultur anzubieten“, so Lütje. Das Besondere sind die Veranstaltungsorte selbst: Alle liegen in der Natur, werden zum Teil erstmals als Kulturort genutzt, wie beispielsweise die Badestelle am Lütjensee. Los geht‘s am Sonnabend, 4. Juni, in der denkmalgeschützen Drahtmühle Grönwohld. Der Besitzer Horst Wohlers ist Künstler und öffnet Haus und Garten für die Besucher. Gezeigt werden Rauminstallationen, Plastiken und kalligrafische Arbeiten von Hans und Heidrun Kuretzky, die ebenfalls dort ausstellen. Geöffnet ist am 4., 11., 18. und 25. Juni, jeweils von 15 bis 18 Uhr sowie am 3.,12.,19. und 26. Juni von 11 bis 16 Uhr. Ein „White-Klassik-Picknick“ mit musikalischer Untermalung des Salonorchesters Weimar wird am Sonntag, 5. Juni, im Obstgarten der Wassermühle in Trittau angeboten. Jeder bringt sein Picknick und Decke selbst mit, kommt möglichst in weiß gekleidet und dekoriert entsprechend. Das Salonorchester trägt Melodien der 1930-er bis 1950-er Jahre vor. Ein Kalligraphie-Workshop in der Wassermühle am Sonnabend, 11. Juni, von 10 bis 17 Uhr mit Heidrun Kuretzky und Shahid Alam ergänzt das Programm. Das Figurentheater „Mensch Puppe“ gastiert am Sonntag, 12. Juni, um 15 Uhr an der Badestelle Lütjensee mit „Aschenputtel - frei nach Gebrüder Grimm“. Und zum Abschluss gibt es noch einmal Theater: Das „Urkomische Open-Air-Theater“ zeigt am Sonntag, 19. Juni, um 15 Uhr an der Seepromenade Reinfeld „Die Pirateninsel“. Alle Veranstaltungen haben eine Schietwetter-Alternative. Der Eintritt ist frei, es geht der Hut rum, um eine Fortsetzung im kommenden Jahr zu finanzieren. Das Budget der Kreiskulturreferentin beträgt 10.000 Euro aus dem Fonds „Stormarn kulturell stärken“, zu dem die Stiftungen der Sparkassen und die Bürgerstiftung Stormarn gehören. Das gesamte Jahresbudget beträgt 30.000 Euro, woraus auch das Figurentheaterfestival, das offene Atelier und Workshops finanziert werden. Zudem hat ein privater Spender für die Lütjenseer Veranstaltung Geld zur Verfügung gestellt. Alle Bürgermeister sowie die ehrenamtliche Mitorganisatorin Marianne Lentz freuen sich bereits seit Monaten auf die neue Veranstaltungsreihe und hoffen, dass sie so gut ankommt, dass sie nächstes Jahr fortgesetzt werden kann. „Unsere Badestelle ist ja mehr bekannt durch „laute“ Kultur, zum Beispiel am Himmelfahrtstag. So wird sie mal ganz anders gesehen“, sagte Bürgermeisterin Ulrike Stentzler aus Lütjensee. „Wir freuen uns sehr, das dass Ehepaar Wohlers seine Türen für Besucher öffnet“, so Grönwohlds Bürgermeister Ralf Breisacher. Landrat Dr. Henning Görtz betonte, die Sommerbrise sei eine kulturelle Bereicherung für den Kreis mit seiner Mischung aus außergewöhnlichen, naturnahen und bewährten Veranstaltungen.
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