Vorentscheidung um „Alte Reitbahn“

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Auf der Alten Reitbahn sollen Wohnungen, ein Kino und ein Supermarkt entstehen Foto: fnf

Bremer Investor darf Planungen vorantreiben. Kino und Edeka-Markt im Fokus

Ahrensburg Bisher parken hier nur Autos. Jetzt könnte Bewegung in die Entwicklung der Fläche „Alte Reitbahn“ kommen. Bis Mitte des nächsten Jahres soll der Investor Melchers Group aus Bremen detaillierte Pläne für die Umgestaltung vorlegen. Ein Kaufvertrag mit der Stadt könnte dann tatsächlich unterzeichnet werden. Auf der Stadtverordnetenversammlung hatte die Melchers Group eine Anhandgabe, also einen vorläufigen Zuschlag, für das begehrte Baugrundstück bekommen. Der Bauausschuss hatte sich bereits im Februar für die von dem Investor vorgestellten Pläne ausgesprochen. Die sehen eine Wohnbebauung mit 25 Prozent sozialem Wohnungsbau und eine Einzelhandelsfläche für den Edeka-Markt auf der „Alten Reitbahn“ vor, der sich derzeit in der Bahnhofsstraße befindet. Hinter dem Alten Lokschuppen sehen die Pläne die Errichtung eines Kinos vor. „Das städtische Grundstück ‚Alte Reitbahn‘ steht seit vielen Jahren im Fokus des Interesses von verschiedenen Projektentwicklern und Investoren“, sagt Bürgermeister Michael Sarach. Seit einem Beschluss von Mitte 2015, die Planungen für die „Alte Reitbahn“ und für den Bau eines Kinos an der Bahnhofstraße weiter zu verfolgen, fanden Gespräche mit zwei potenziellen Investoren statt. Sowohl die Melchers Group als auch das Hamburger Unternehmen Procom Invest haben zusammen mit den Ahrensburger Projektentwicklern P&B Bau Consulting ihre Konzepte zur Bebauung der „Alten Reitbahn“ vorgestellt. „Die Besonderheit des Konzeptes der Melchers Group ist die Tatsache, dass zwei Grundstücke bei den Planungen berücksichtigt werden“, so Sarach. Das Unternehmen ist im Besitz des Grundstücks Bahnhofstraße 17, auf dem die Edeka-Filiale steht. Dort soll das Kino mit vier Sälen und knapp 600 Sitzplätzen auf etwa 2.000 Quadratmetern entstehen. Der Kinobetreiber K-Motion ist als Mieter mit eingebunden. Der Kinobetreiber installiert die Technik für knapp 2,2 Millionen Euro. K-Motion hatte sich seit vielen Jahren um ein Ahrensburger Kino bemüht. (fnf)
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