Was am Angeln fasziniert

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Fische fangen ist ein Hobby für alle Generationen Symbolfoto: thinkstock

Das Wochenblatt tauchte beim Fischereischein-Lehrgang in die Materie ein

Von Finn Fischer
Ahrensburg
„Ich habe schon als kleines Kind geangelt und länger mit dem Gedanken gespielt, wieder anzufangen“, sagt Thomas Blüthmann. Gemeinsam mit knapp 50 Teilnehmern des Fischereischeinlehrgangs, der derzeit vom Landesanglerverband Schleswig-Holstein im Peter-Rantzau-Haus angeboten wird, teilt der 27-jährige Hamburger die Begeisterung fürs Fischen. Auf dem Lehrplan stehen Gerätekunde, allgemeine und spezielle Fischkunde, Natur- und Umweltrecht und Gesetzeskunde.
„Wir machen hier keine Diplom-Biologen. Die Leute sollen Spaß an der Sache haben. Es ist eine lockere Atmosphäre, dann nehmen die Teilnehmer den mitunter etwas trockenen Stoff besser auf“, sagt Kursleiter Timo Bienert. Seit 2011 hat Bienert schon mehr als 1.400 Hobbyanglern zum Fischereischein, der offiziellen Erlaubnis, in Gewässer angeln zu dürfen, verholfen.
„Nur vier sind durchgefallen. Hinsetzen, zuhören und ein bisschen üben. Dann klappt das in der Regel auch mit der Prüfung“, sagt Bienert. „Es ist uns wichtig, dass die Leute auch den Schein bestehen.“
Der Intensiv-Lehrgang für die Fischereiprüfung findet an zwei Wochenenden statt. Er ist kompakt aufgebaut und vermittelt sicheres Wissen für das Bestehen der Fischereischeinprüfung.
Das hat sich auch Thomas Knels vorgenommen. „Mir geht es beim Angeln nicht darum, etwas zu fangen. Bei dem Hobby geht es darum, einmal abzuschalten und dem Alltag zu entfliehen. Es ist schön, in der Natur zu sitzen und die Ruhe zu genießen“, sagt der 50-Jährige.

„Angeln macht mir sehr viel Spaß. Es ist toll, in der Natur zu sein.“ Yannik (13)

Fische fangen ist ein Hobby für alle Generationen. Auch Yannik (13) ist überzeugt, dass er die Prüfung bestehen wird. „Angeln macht mir sehr viel Spaß. Es ist toll, in der Natur zu sein.“ Nach dem erfolgreichen Bestehen der Fischereischein-Prüfung erhalten die Teilnehmer eine Prüfungsurkunde. Diese können die Absolventen der zuständigen Ordnungsbehörde vorgelegen und erhalten so den Fischereischein.
„Angeln ist ein Hobby, dass verbindet. Hier sitzt der Hartz-IV-Empfänger neben einem Anwalt, wegen gleicher Freizeitinteressen“, sagt Kurs-Referent Mike Brüggen. „Besonders toll ist es, wenn sich Kinder fürs Angeln interessieren und immer ganz genau nachfragen.“
Am nächsten Wochenende legen die Teilnehmer ihre Prüfungen ab. Dann entscheidet sich, ob sie in den heimischen Gewässern angeln dürfen. Der nächste Intensiv-Kurs ist im März in Ahrensburg oder Bargteheide geplant.
Anmeldungen sind möglich bei Timo Bienert unter 01522/ 5110 400.
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