„Wasserqualität super“

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Rettungsschwimmer Hartmut Ahrens mit einem Fernglas. Damit beobachtet er das Ufer des Sees Foto:fp

Schwimmmeister wacht über Großensee

Großensee. Das langanhaltend gute Wetter treibt die Menschen ans Wasser. Auch zum Großensee kommen viele Gäste, um sich eine erfrischende Abkühlung zu gönnen. Während die Badeaufsicht am Wochenende Helfer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) übernehmen, muss sich die Gemeinde wochentags um einen eigenen Schwimmmeister kümmern. Das macht Hartmut Ahrens. Ein Student aus Hoisdorf unterstützt ihn stundenweise.
Der Sport- und Schwimmlehrer aus Todendorf hatte sich 2012 auf einen Hilferuf der Gemeinde gemeldet, die damals verzweifelt auf der Suche nach einer Badeaufsicht war. Während seiner ersten Saison gab es aufgrund des schlechten Wetters wenig zu tun. In diesem Jahr ist viel los.
An besonders heißen Tagen waren bis zu 2000 Badegäste im Naturbad. „In diesem Jahr haben wir richtig viel Badebetrieb. Kein Wunder“, meint Ahrens. An Spitzentagen wurden schon Wassertemperaturen von
27 Grad gemessen. „Die Wasserqualität ist trotz anhaltender Hitze hervorragend. Im Großensee ist kein Algenwachstum festzustellen, das Wasser ist klar.“
Der vermisste Badegast
Bis auf meterweise Pflaster für kleine Schnittwunden, die sich Gäste durch Stöcke oder spitze Steine zugezogen haben, wurde aus dem Verbandskasten bislang nichts benötigt. „Aus dem Wasser habe ich keinen gerettet“, sagt er. Einmal sei jedoch ein Badegast verschwunden. Sein Handtuch-Nachbar vermisste ihn, er sei seit über einer Stunde im Großensee schwimmen. „Es stellte sich heraus, dass der ältere Mann ein besonders langsamer Schwimmer war“, sagt Ahrens. „Wir entdeckten ihn schnell im Uferbereich, wo er Dehnübungen machte und uns bei Eintreffen fragte, ob was passiert sei.“ (fp)
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