Weihnachtsbeleuchtung

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Stadt und Kaufleute streiten über An- und Abbaukosten

Von Halina Schmidt

Ahrensburg. Wie jedes Jahr soll zum ersten Advent in den Straßen die Weihnachtsbeleuchtung auf das Fest einstimmen. Doch die Stadt und das Stadtforum (Kaufleutegemeinschaft) sind sich uneinig, wer die Kosten für die Installation der Weihnachtssterne übernimmt.
Vergangenes Jahr hatten die Stadt und das Stadtforum gemeinsam die Aktion „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ ins Leben gerufen. Nachdem die alte Weihnachtsbeleuchtung ersetzt werden musste, wurden die neu angeschafften 140 beleuchteten Weihnachtssterne über Patenschaften finanziert.
Für den Preis von 350 Euro konnte jeder Bürger für fünf Jahre Stern-Pate werden, inklusive eigenem Namensschild an einem der Sterne.
Nicht geregelt wurde, wer für den Auf- und Abbau der Weihnachtssterne aufkommen soll.
Im Jahr 2009 hatte die Stadt eine neue Straßenbeleuchtung mit Vorrichtung für die Weihnachtsbeleuchtung aufstellen lassen. Die vom Stadtforum gekauften Sterne hatten aber bereits im vergangenen Jahr nur mit Adaptern an die Laternenpfähle angebracht werden können. Hierdurch war es zu höheren Kosten beim Aufbau der Weihnachtsbeleuchtung durch den städtischen Bauhof gekommen. Deshalb hat die Stadt dieses Jahr vorab vom Bauhof berechnen lassen, was die Installation der Sterne kosten soll. Ergebnis: 40 000 Euro. Noch ist unklar, wer Aus- und Abbau der Weihnachtssterne bezahlt. 40 000 Euro Kosten stehen im Raum. Die würde die Stadt zwar bezahlen, aber nur unter der Bedingung, dass das Stadtforum sich mit
10 000 Euro beteiligt. Doch das Stadtforum bezweifelt, dass die Kosten wirklich so hoch sind und möchte mit einer neuen Berechnungsgrundlage die Gespräche mit der Stadt fortsetzen. „Wir werden mit der Stadt verhandeln“, so Götz Westphal, Vorsitzender des Stadtforums. Weiter wollte er sich nicht äußern. Der Grund für das hin und her: Bis dato gab es keine schriftliche Vereinbarung, wer für den Aufbau der Weihnachtsbeleuchtung zuständig ist. Die Ereignisse seien gekennzeichnet von Missverständnissen, sagt Andreas Zimmermann von der Stadtverwaltung und erklärt: „Wir wollen jetzt vertraglich fixieren, wer welche Zuständigkeiten hat.“ Es soll eine einvernehmliche Lösung für beide Seiten gefunden werden.
Dass es im Advent dunkel bleibt, brauchen die Bürger aber nicht zu fürchten. (hs)
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