Wind-Projekt gefährdet

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Die Flugsicherung will den Radius ihrer Drehfunkfeuer erweitern, dann würden die Windanlagen den Betrieb stören. Dadurch droht das Bargteheider Projekt zu scheiternFoto: iStockphoto

Anlagen sollen Flugsicherung stören. Prüfung bis August

Von Christina Schlie
Bargteheide. Monate der Vorbereitung liegen hinter den Verantwortlichen und doch droht dem geplanten Bürgerwindpark möglicherweise das Aus. Grund sind die Drehfunkfeuer der Deutschen Flugsicherung (DFS), deren Radius nun von drei auf 15 Kilometer erweitert wird. Eine Genehmigung des Bundesamts für Luftsicherung ist nötig.
„Diese wird will ihr Ergebnis in den kommenden acht Wochen bekanntgeben“, teilte Bauamtsleiter Jürgen Engfer mit. „Die Entscheidung kollidiert nicht mit dem anstehenden Beteiligungsverfahren“, sagte Joachim Teschke auf der Infoveranstaltung zum Projekt vergangene Woche. Der Stadtkämmerer und Geschäftsführer des Windparkprojektes ist zuversichtlich, da die geplanten Windkrafträder „die einzigen in diesem fraglichen Umkreis sind.“

„Natürlich wird es auch Beeinträchtigungen geben“ Joachim Teschke


„Natürlich wird es durch die Windkrafträder auch Beeinträchtigungen für die Bürger geben.“ Der Ertrag des Projekts solle in der Stadt bleiben. Bargteheide und einige Klein Hansdorfer können sich ab 1000 Euro an dem Bürgerwindpark beteiligen. Insgesamt sollen so 2,7 Millionen Euro Eigenkapital zustande kommen. Die übrigen Baukosten von
14,5 Millionen Euro werden als Kredit finanziert. Bei einigen der 100 Gäste der Infoveranstaltung schlug der Ärger durch.
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Mika Strömpl aus Bargteheide und Umgebung | 08.10.2013 | 20:53  
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