„Wir sind sehr zufrieden“

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Norbert Weber (v.r.) instruiert Ulrich Borngräber, Oliver Mesch, Peter Lange und Tobias von Pein bei der Begehung des Schießstandes Foto: Willkomm
 
Der Vorstand v.l.: Oliver Graf, Philip Eber, Heino Röper und Norbert Weber Foto: wb

Neuer Schießstand soll Trittauer Schützenverein beleben

Von Andreas Willkomm
Trittau
Viele Mitglieder packten mit an, nun ist alles fertig. Die Trittauer Schützen feierten die Eröffnung des neuen Schießstandes mit einem kleinen Festakt. Selbstverständlich ließ es sich die örtliche Politik nicht nehmen, an diesem durchaus historischen Ereignis teilzunehmen. So ließ es sich Trittaus Bürgermeister Oliver Mesch, Stellvertreter Peter Lange, der Bauausschussvorsitzende Jens Hoffmann und auch Amtsvorsteher Ulrich Borngräber nicht nehmen, vorbeizuschauen. „Ich möchte mich bei dem vierköpfigen Planungsteam bedanken. Norbert Weber, Heino Röper, Peter Dietsch und Henning Dietsch haben eine gewaltige Arbeit für den Verein geleistet. Ohne diese vier Männer und die große Unterstützung der Firma Meyton aus Melle, würden wir noch immer mit der veralteten und anfälligen Seilzuganlage die Scheiben bewegen. Dank ihnen und ihrem unermüdlichen Einsatz haben wir zurzeit die technisch modernste Anlage, vermutlich sogar in ganz Europa“, sagte der Vereinsvorsitzende Oliver Graf nicht ohne Stolz. Mehr als 2400 freiwillige Arbeitsstunden haben die Mitglieder des Schützenvereins in den vergangenen Monaten aufgebracht, um den Schießstand auf so einen modernen Stand zu bringen. Das entlastete die Kasse ungemein. Doch auch der ein oder andere Euro musste in die Hand genommen werden. „Da man ja über Geld eigentlich nur ungern spricht, möchte ich auch nur eine Zahl nennen: Allein die elektronische Anlage hat etwa 70.000 Euro gekostet. Und in diesem Falle haben wir schon gut mit Norbert Weber von der Firma Meyton verhandelt, denn der Wert ist doch deutlich höher. Bei der Finanzierung der Anlage hat uns die Gemeinde Trittau sehr gut unterstützt“, führte Graf weiter aus. Die neue Schiessanlage mit elektronischer, hochpräziser lasergesteuerter Trefferaufnahme sucht aktuell Ihresgleichen. Die Trittauer Schützen haben somit ein wirklich attraktives neues „Zuhause“ erhalten. Norbert Weber, sportlicher Leiter des Vereins, gab den Schießstand dann frei.

Abkleben entfällt


Wie komfortabel das Ganze vonstatten geht, davon konnten sich die Besucher selbst einen Eindruck verschaffen. Bürgermeister Oliver Mesch gab den ersten Schuss ab, auch Amtsvorsteher Ulrich Borngräber ließ es sich nicht nehmen, zu zielen. Die einhellige Meinung war: So macht der Schießsport eindeutig noch mehr Spaß und das lästige Heranholen und Abkleben der Scheiben entfällt. Die elektronischen Auswertungsmöglichkeiten und Anzeigen ermöglichen viele unterschiedliche Trainings- und Wettkampfdisziplinen auf den zehn Schießbahnen und die jeweiligen Verantwortlichen haben sogar die Möglichkeit, die Schießanlage über ihr Smartphone anzusteuern. Nach Monaten der Ungewissheit, wie es unter anderem mit dem Trittauer Schützenplatz weitergeht, überwiegt nun die Freude: „Das Thema ‚Schützenplatztausch‘ ist für den Verein kein Thema mehr. Für uns hat sich nichts verändert und wir werden unser Schützenfest wie immer auf dem Schützenplatz feiern. Das Wichtigste für uns ist, wir sind trotz der Umstände immer klar gekommen. Ich möchte einmal betonen, dass die Stimmung im Verein vielleicht schon lange nicht mehr so gut gewesen ist, wie in den vergangenen Monaten. Das Interesse an einer Mitgliedschaft steigt, unsere Jugend ist sehr gut aufgestellt, wir sind sehr zufrieden und freuen uns jetzt erst einmal auf die Schießwoche im April. Hier wollen wir dann ganz viele Leute für unseren neuen Schießstand begeistern“, sagt Oliver Graf.

Für die traditionelle Schießwoche sind immer noch Anmeldungen unter www.schuetzen-trittau.de möglich. Die Veranstaltung findet am 12., 14. und 15. April statt, das Training wird am 5. und 7. April vor Ort absolviert
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